Kultur- und Wanderwoche führte Blindenapostolat nach Innsbruck

Kultur- und Wanderwoche führte Blindenapostolat nach Innsbruck

Innsbruck, 09.08.2013 (dsp) Nach Innsbruck führte heuer die Kultur- und Wanderwoche des Blindenapostolats St. Pölten. Mit 22 Teilnehmern aus verschiedenen Bundesländern und drei Gästen aus Deutschland waren Diözesanleiter Heinz Kellner und Blindenseelsorger und Ordinariatskanzler Gottfried Auer bei brütender Hitze unterwegs. „Trotz der hohen Temperaturen konnten wir unser dichtes Programm absolvieren und es gab keine Ausfälle“, resümiert Heinz Kellner nach dieser mittlerweile 15. Blindenfreizeit mit dem kulturellen Schwerpunkt. 

   

Der Berg Isel, Hofkirche und Dom in der Innsbrucker Altstadt und als besonderer Höhepunkt die Eremitage in der Kapuzinerkirche wurden besucht. Besonders beeindruckte aufgrund der vielen Hör-Eindrücke das Glockenmuseum der Firma Grassmayr und die kürzlich eröffnete Klangwerkstatt Audioversum.
Im Münzerturm in Hall konnten auch die blinden Gäste selbst Gedenkmünzen prägen und bekamen dazu sogar ein Zertifikat in Blindenschrift. „Land und Leute und ihre Tradition kennen zu lernen, ist uns sehr wichtig“, sagt Organisator Heinz Kellner. Deshalb waren auch zwei Tiroler Schützen zu Gast, ein anderer Abend war der heiligen Notburga gewidmet, deren 700. Todestag heuer bedacht wird. Höhepunkt und Abschluss waren ein Besuch beim schnitzenden Mesner Josef Blattner in Axams und die Schluss-Messe in Götzens, wo der selige Pfarrer Otto Neururer gewirkt hat.

Bilder (Heinz Kellner)