Fürnsinn beendet Amtszeit als Vorsitzender der Männerorden

Propst Maximilian Fürnsinn, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der Männerorden Österreichs, wird bei den anstehenden Wahl am 25. November nicht mehr für dieses Amt kandidieren. Das haben die Ordensgemeinschaften Österreich am Donnerstag in einer Aussendung mitgeeilt. Nach 15 Jahren im Amt, für die er "sehr dankbar" sei, sei es nun an der Zeit und sinnvoll, das Amt zu übergeben, wird Fürnsinn zitiert.

"Mit seiner geistlichen und menschlichen Erfahrung war er ein gutes Bindeglied der bunten Ordenslandschaft in Österreich", würdigen die Ordensgemeinschaften den scheidenden Vorsitzenden in der Aussendung.

"Wir haben in den letzten Monaten eine Reihe neuer Äbte erhalten", schrieb Fürnsinn, er ist Propst von Stift Herzogenburg, in einem Brief an die Mitglieder der Superiorenkonferenz: "Es wäre sinnvoll, dass der eine oder andere dieser neuen Äbte auch in den Vorstand nachrückt, um so eine gewisse Verjüngung zu erreichen."

Bei der Generalversammlung der Superiorenkonferenz am Montag, 25. November, in Wien wird nicht nur der neue Vorsitzende sondern der gesamte Vorstand neu gewählt.

Derzeit besteht der Vorstand aus einem Ersten und einem Zweiten Vorsitzenden, vier weiteren Mitgliedern, einem Ersatzmitglied und dem Generalsekretär der Superiorenkonferenz. Namentlich sind das - neben Propst Fürnsinn - P. Lorenz Voith (Redemptoristenprovinzial und Zweiter Vorsitzender), Abt Raimund Schreier von Stift Wilten, Abt Georg Wilfinger von Stift Melk, P. Rudolf Osanger (Provinzial der Salesianer Don Boscos), P. Gernot Wisser (Jesuitenprovinzial und der Salvatorianerprovinzial) und Generalsekretär P. Erhard Rauch. Abt Christian Haidinger von Stift Altenburg ist als Ersatzmitglied im Vorstand der Superiorenkonferenz.

In Österreich leben und wirken mehr als 2.000 Ordensmänner in knapp 90 Orden.

(KAP)