Valentinsgruß der Floristen für Bischof Küng

Einen bunten Blumenstrauß erhielt Bischof Klaus Küng zum traditionellen „Valentinstag“ von Niederösterreichs Floristen und Gärtnern überreicht. Was steckt eigentlich hinter diesem Brauch?
Ausgangspunkt des heutigen Valentinsbrauchtums ist die Verehrung des Heiligen Valentin, dessen Fest nach dem katholischen Heiligenkalender am 14. Februar gefeiert wird. Der Brauch, einem geliebten Menschen an diesem Tag etwas zu schenken, leitet sich aus der Lebensgeschichte des Heiligen her. Er soll Liebende trotz eines staatlichen Verbots getraut haben. Zudem hat er nach der Legende frisch getrauten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Römischen Männern soll er dazu geraten haben, lieber bei ihrer Frau zu bleiben, als in den Krieg zu ziehen.

Valentin war Bischof von Terni in Mittelitalien und soll am 14. Februar des Jahres 269 unter Kaiser Claudius II. den Märtyrertod erlitten haben. Er wird heute weltweit als Patron der Liebenden verehrt. Seit dem späten 14. Jahrhundert gilt der Valentinstag in England und Frankreich als "Tag der Verliebten". In Österreich kamen Valentinsgrüße erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Mode.

Foto v.l.n.r.: Ing. Leo Bonigl, Bischof Klaus Küng, Cordula Mitterbacher.