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Religionslehrer: Lebenszeugnis ist Bedingung für Verkündigung

Krems, 15.10.2012 (dsp) 22 neuen Religionslehrerinnen und Religionslehrern erteile Diözesanbischof Klaus Küng im Rahmen eines Sendungsgottesdienstes in Krems-St. Paul die „missio canonica“, also die Erlaubnis, im Auftrag der Kirche zu unterrichten. 17 von ihnen werden an Pflichtschulen, 5 an weiterführenden Schulen unterrichten. Religionslehrer sei ein „anspruchsvoller Beruf“, sagte Bischof Küng, weil die Kinder und Jugendlichen „fast oder gar nichts von zu Hause mitbringen“. Dabei gehe es nicht nur um die Kenntnis bestimmter Inhalte, sondern vor allem um eine entsprechende Lebensgestaltung. Das christliche Lebenszeugnis sei eine wesentliche Bedingung für die Wirksamkeit der Verkündigung, so der Bischof. Diese Aufgabe sei zwar eine oft schwierige Herausforderung, könne jedoch letztlich „schön und bereichernd“ sein. Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer stellte für Kinder und Jugendliche sowie oft auch für die Eltern eine Chance dar, Gott kennen zu lernen – „vielleicht die einzige“, sagte Küng.