Neues Kloster in Gerersdorf: Hunderte bei Tag der Offenen Tür

Gerersdorf, 08.09.12 (dsp) „Die Menschen kamen von teilweise weit her, um unser neues Kloster am Tag der Offenen Tür in Gerersdorf (Bezirk St. Pölten/Land) kennenzulernen“, freut sich Generaloberin Sr. Helga Peintner über rund 500 Besucher – auch aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Und den Dienerinnen der Immaculata ist der Kontakt zur lokalen Bevölkerung besonders wichtig. Bisher habe man viel Zuspruch und zahlreiche Einladungen für Feste und andere Aktivitäten im Ort erhalten.
Auch der Pfarrer von Gerersdorf, Christof Heibler, bestätigt: „Die Schwestern fühlen sich hier schon sehr zu Hause und gut aufgenommen.“ Zu besichtigen waren beim Tag der Offenen Tür am Samstag die Kapelle, sowie Räume im Erdgeschoß und ein Schlafzimmer im 1. Stock. Weiters wurde im Kreuzgang und Garten ein Rundgang möglich. Anschließend bekamen sie im Zelt einen Imbiss und Mehlspeisen angeboten.

Der Bevölkerung versicherte Sr. Helga das Gebet der Schwestern. „Bei speziellen Gebetsanliegen genügt ein SMS, eine Mail oder ein Zettel im Briefkasten.“ Gottesdienste in der neuen Klosterkapelle können von Interessierten nach Absprache mit den Schwestern gerne mitgefeiert werden, so die Generaloberin.

Die Kongregation der Schwestern wurde 2003 in St. Pölten als Institut bischöflichen Rechts von Altbischof Kurt Krenn errichtet, der jetzt auch dort lebt. 2011 erfolgte die Grundsteinlegung, im vergangenen Juni segnete Diözesanbischof Klaus Küng das neue Kloster. Derzeit sind neun Schwestern und eine Anwärterin in Gerersdorf. Der Orden kümmert sich ua. um den Haushalt von Bischof Küng, ist in der Katechese tätig, widmet sich intensiv dem Gebet und arbeitet im Pflege- und Betreuungswesen.

Mail an das Kloster in Gerersdorf

Foto 1: Die Schwestern von Gerersdorf mit Pfarrer Christof Heibler.
Foto 2: Generaloberin Sr. Helga Peintner servierte Gustostückerl für die Besucher.
Foto 3: Die Schwestern freuten sich auch über zahlreiche junge Besucher.
Foto 4: Viel zu tun gab es für die Schwestern, um die Hunderten Besucher gut zu versorgen.