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Mit jugendlichem Schwung „am Reich Gottes weiterbauen“

Das Bereichsteam Kinder und Jugend der Diözese St. Pölten veranstaltete am Wochenende für alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Klausur im Jugendhaus Stift Göttweig. Lucia Deinhofer, seit vier Jahren Bereichsleiterin, wurde dabei verabschiedet, sie beendet mit April ihre Tätigkeit. Deinhofer zog ein kurzes Resümee auf die gemeinsame Zeit im Bereich Kinder und Jugend und bestärkte die Jugendlichen, mit ihren Talenten und ihrem Schwung „am Reich Gottes weiterzubauen“.
Die eigene Rolle als Ehren- oder Hauptamtlichen ablegen und „einfach nur Mensch sein“, dabei mit anderen ins Gespräch kommen - das waren die Hauptanliegen dieses Treffens. Bischofsvikar Reitzinger lud die über 50 Teilnehmer mit einem biblischen Zuspruch aus dem Buch Jesaja zu einer tiefgehenden Auseinandersetzung ein: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott.“ (Jes 41,10) Lucia Deinhofer und Diözesanjugendseelsorger Herbert Reisinger zeigten sich überzeugt, „dass wir als Bereich Kinder und Jugend das Miteinander stärken und aus der Kraft des Evangeliums unseren Auftrag in den konkreten Aufgabenbereichen wahrnehmen können“.

„Für mich ist es eine totale Bestärkung zu sehen, wie viele junge Menschen sich engagieren, was es gibt, was auch Neues entsteht und wo Ehren- und Hauptamtliche motiviert sind und Freude daran haben, was sie tun“, so Alois Köberl, ehrenamtlicher Vorsitzender der Katholischen Jugend der Diözese St. Pölten. „Auf Diözesanebene bekommt man so viele neue Eindrücke, dass sich mein Engagement lohnt. Es ist eine sehr sinnvolle Freizeitbeschäftigung für mich“, meint Lukas Kaminsky, ehrenamtliches Diözesanleitungsmitglied der Katholischen Jungschar. Dass die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich sehr vielseitig sei, bekräftigt auch Martina Schauer, Mitarbeiterin im Jugendhaus Schacherhof: „Angefangen von Bürotätigkeiten bis hin zum pädagogischen Arbeiten oder einfach nur für Jugendliche da zu sein - man kann selbst viel ausprobieren und seine Talente einsetzen.“

Die Bereichsklausur findet einmal jährlich statt und setzt sich zum Ziel, gemeinsam mit den Verantwortlichen in regionaler und diözesaner Jugendpastoral Erfahrungen aus der Arbeit auszutauschen, diözesane Vernetzung zu fördern, einen thematischen Schwerpunkt zu setzen und einen spirituellen Impuls zu bekommen. Der Bereich Kinder und Jugend setzt sich aus vier Fachbereichen zusammen: Katholische Jungschar, Katholische Jugend, Jugendpastorale Zentren (diözesane Jugendhäuser) und Regionale Jugendpastoral (hauptamtliche Jugendleiter/innen).