Land NÖ ehrte Friederike Flasar für 50.000 Stunden Telefonseelsorge

Friederike Flasar erhielt gestern vom Land Niederösterreich die Goldene Medaille des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland. Seit fast 40 Jahren arbeitet sie in der Telefonseelsorge St. Pölten und stand in rund 50.000 Stunden unzähligen Menschen in ihren Sorgen und Nöten bei. Derzeit sind es rund 1,5 Tage pro Woche. Bei einem Festakt im Niederösterreichischen Landhaus würdigte Landeshauptmann Erwin Pröll das ehrenamtliche Engagement der 84-Jährigen.
Die Pensionistin war 1974 eine der Mitbegründerin der Telefonseelsorge in der Diözese. Pröll betonte bei der Feierstunde: „Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit, für Ihr Bekenntnis zu Niederösterreich und für Ihre Begleitung des Landes. Wir sind auf einem guten Weg - das ist die Arbeit vieler. Das Freiwilligenwesen in Niederösterreich ist unglaublich tragfähig und der Kitt, aus dem der Erfolg des Landes gemacht ist".

Derzeit arbeiten 60 ehrenamtliche sowie drei hauptamtliche Personen in der Einrichtung der Diözese St. Pölten mit. Sie führen pro Jahr über 12.000 Telefonate. Laut Irene Gartner, Leiterin der Telefonseelsorge der Diözese, wird vor allem wegen psychischen Gründen sowie Beziehungsproblemen die Nummer 142 gewählt. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Außerdem kann auch eine Onlineberatung in Anspruch genommen werden: www.onlineberatung-telefonseelsorge.at. Gartner betont abschließend: „Es werden immer Ehrenamtliche gesucht, diese werden gut ausgebildet.“

Bild (COPYRIGHT: NLK Johann Pfeiffer): Landeshauptmann Erwin Pröll überreicht Friederike Flasar die Verdienst-Medaille.