Krems: Ausstellung beleuchtet Phänomen "Wunder"

Eine Ausstellung in der Kunsthalle Krems begibt sich ab 4. März "- über Zeiten und Disziplinen hinweg - auf die Spur des Wunders". Ausgehend von Werken der Gegenwartskunst beschäftigt sich die Schau laut einer Ankündigung "mit dem, was in unserer Welt aus dem Rahmen fällt: von der unerklärlichen Heilung, dem unglaublichen Naturschauspiel und dem wundersam Fremden über die unverhoffte technische Innovation, die künstlerische Idee bis hin zum bloßen Zufall".
Die Palette der Exponate reicht von Seligsprechungsakten, Heiligenskulpturen und Reliquien über ein Perpetuum Mobile und Goethes Zauberkasten bis hin zur "Wunderwaffe V2", mit der Hitlerdeutschland Anfang 1945 einen schon verlorenen Krieg doch noch für sich entscheiden wollte. Die rund 50 künstlerischen Positionen stammen u.a. von Joseph Beuys, Martin Kippenberger, Franz West und Erwin Wurm.

"Indem die Ausstellung die einzigartige Verbindung wissenschaftlich-technischer und religiöser Wunder im Abendland mit den Sichtweisen anderer Kulturen in Beziehung setzt, stellt sie unsere fragile Fähigkeit zur Sinngebung zur Diskussion", heißt es in der Ankündigung.

Eröffnet wird die Schau "Wunder. Kunst, Wissenschaft und Religion" am Samstag, 3. März, zugänglich ist sie von 4. März bis 1. Juli 2012.
(KAP)

Kunsthalle Krems