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Katholischer Familienverband begrüßt „freie Fahrt“ für die Jugend

„Eine gute Nachricht für die Familien und für die Jugend in Ostösterreich – diese neue Netzkarte entlastet wirklich“, begrüßt Josef Grubner, Vorsitzender des Familienverbandes der Diözese St. Pölten, die Neuregelung bei der Schülerfahrt. Schüler und Lehrlinge aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland können ab September mit einer neuen Jahresnetzkarte alle Strecken des Verkehrsverbundes Ost ohne Aufzahlung für einzelne Strecken benützen. Die Fahrten in der Freizeit mussten ja bisher extra bezahlt werden.
Eine Regelung, für die sich der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten schon seit Langem eingesetzt hat. Die neue Netzkarte ist unter dem Namen „Top-Jugend-Ticket“ erhältlich und gilt auch an Wochenenden und in den Ferien.

Ab dem kommenden Schuljahr können alle Schüler und Lehrlinge zwischen dem bisherigen Modell, dem „Jugend-Ticket“, und dem neuen Modell, dem „Top-Jugend-Ticket“, wählen. Sie zahlen entweder einen Selbstbehalt von 19,60 Euro für ein Schuljahr und bekommen die Fahrt zwischen Wohnung und Schule oder Ausbildungsstelle bezahlt. Oder sie zahlen mit der neuen Pauschalvariante 60 Euro pro Jahr bzw. fünf Euro pro Monat an Selbstbehalt und dürfen im Verkehrsverbund Ostregion das ganze Jahr über auf allen Strecken kostenlos fahren. Somit kommen künftig alle Schüler und Lehrlinge in den Genuss eines Freifahrt-Tickets.

„Auch für Kinder, die in Patchwork-Familien leben und daher einmal zur Mutter, zum Vater oder zu den Großeltern fahren, bringt dieses Ticket eine deutliche Verbesserung“, meint Josef Grubner. Besonders erfreut zeigt sich Grubner über die Tatsache, dass für den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF), der die Kosten für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt trägt, keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Foto: Josef Grubner, Vorsitzender des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten.