Katholische Frauenbewegung empört über Aussagen zu Frauenhäusern

Aussagen der Amstettner FPÖ-Stadträtin Brigitte Kashofer u. a. auf der Homepage der FPÖ Amstetten, veranlassen die Katholische Frauenbewegung (kfb) der Diözese St. Pölten und deren Vorsitzende Anna Rosenberger zu folgender Stellungnahme. Die kfb unterstützt das Frauenhaus Amstetten aus Mitteln der Missionskerzenaktion.
Die Politikerin kritisiert Subventionen der Stadt Amstetten an das Frauenhaus ua. mit den Worten: „Mittlerweile sind Frauenhäuser an der nachhaltigen Zerstörung von Ehen und Partnerschaften maßgeblich beteiligt!“ Die Katholische Frauenbewegung der St. Pölten zeigt sich tief erschüttert und empört über diese Aussagen.

Diese sind zu hundert Prozent entgegengesetzt den Leitlinien der kfb, wo es etwa heißt: „kfb-Frauen stehen vor allem Frauen in Not- und Gewaltsituationen in schwesterlicher Solidarität bei“. Darüber hinaus unterstützt die kfb das Frauenhaus Amstetten, sowie viele andere Fraueneinrichtungen in der Diözese seit vielen Jahren aus Mitteln der Missionskerzenaktion, die heuer ihr 40-Jahr-Jubiläum feiert. Frauenhäuser sind wichtige, lebensförderne Einrichtungen, die hilfesuchenden Frauen und ihren Kindern Schutz und Unterstützung auf professioneller Ebene bieten. Daher wird sich die kfb St. Pölten auch weiterhin für benachteiligte Frauen einsetzen und wenn notwendig kritisch zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung nehmen, als Christinnen von heute! Link: Katholische Frauenbewegung der Diözese St. Pölten