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Fastenzeit geeignet, um sich der Menschenwürde bewusst zu werden

„Was ist der Mensch angesichts der schieren Unendlichkeit des Universums schon?“, fragte Propst Maximilian Fürnsinn bei der traditionellen Aschermittwochfeier in der Leopoldi-Kapelle im Niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten. Wir kämen an der Frage nicht vorbei, was der Mensch ist. In der Bibel werde an die Endlichkeit des Menschen erinnert, wenn es etwa heißt: Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück“ (Vgl. 1 Genesis 3,19).
Aber: Die Heilige Schrift bezeuge auch, dass der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen ist. Jeder Mensch sei Repräsentant und Abbild Gottes. Und das begründe die Würde aller Menschen. Diese Würde sei unantastbar, weil Gott der Urheber sei. Dies könne man sich gerade in der Fastenzeit bewusst werden, so der Herzogenburger Propst Fürnsinn in seiner Predigt. In diesen 40 Tagen könnten die Menschen wieder „in die göttlichen Quellen eintauchen und fragen: Bin ich mir meiner Würde noch bewusst?“

Bei dem Wortgottesdienst, dem neben Propst Fürnsinn die Diakone Ernst Bistricky und Josef Neuhold vorstanden, wurden nochmals zwei wichtige Initiativen der Diözesen St. Pölten präsentiert: Karin Hintersteiner stellte die Fastenaktion vor, Walter Fenninger die Aktion Verzicht. Beide appellierten dabei zum solidarischen Teilen sowie das eigene Konsumverhalten gerade in der Fastenzeit zu überdenken. Veranstaltet wurde die Feier vom Katholischen AkademikerInnenverband der Diözese St. Pölten.

Zentraler Bestandteil der Feier mit zahlreichen TeilnehmerInnen war die Spendung des Aschenkreuzes.

Fotos:
Propst Maximilian Fürnsinn spendet das Aschenkreuz.
Ernst Bistricky spendet Prof. Hans Ströbitzer das Aschenkreuz.
Diakon Ernst Bistricky, Propst Maximilian Fürnsinn, Diakon Josef Neuhold.