Diözesansportgemeinschaft Österreichs: Eppensteiner neuer Vize

Innsbruck-St. Pölten, 20.09.2012 (dsp) Bei der 62. Bundeskonferenz der Diözesansportgemeinschaft (DSG) Österreich in Innsbruck wurde die Bundesleitung der DSGÖ neu gewählt. Zum neuen Vorsitzenden wurde der Eisenstädter Josef Frank gewählt, neuer Bundesvorsitzender-Stellvertreter ist der Steinakirchner Josef Eppensteiner, der auch die DSG St. Pölten leitet.
Der langjährige Vorsitzende, Rupert Holl, verzichtete auf eine Kandidatur und wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Einstimmig wurde Holl von der Bundeskonferenz per Akklamation zum Ehrenvorsitzenden gewählt der DSGÖ bestimmt, der offiziellen Sportorganisation der katholischen Kirche. Die Geschäftsführung der DSG Österreich bleibt weiterhin in Graz, zum Generalsekretär wurde Stefan Rinnerhofer wiedergewählt. Als Geistlicher Assistent wurde Christian Zoidl aus Linz bestätigt.

60 Jahre Diözesansportgemeinschaft: Es darf keine Verlierer geben

„Seit 60 Jahren vermittelt die Diözesansportgemeinschaft Freude am Sport und christliche Werte wie Fairness und respektvollen Umgang miteinander.“ Josef Eppensteiner, St. Pöltner DSG-Vorsitzender, hält daher auch fest, „dass es in unserer Sportorganisation keine Verlierer, sondern nur Sieger geben darf“. Dennoch gehörten zum Sport auch Leistung, Ehrgeiz und Ergebnisse. Es komme auf das Optimum an, nicht auf das Maximum.

Kirchliche Sportorganisation handelt werteorientiert und bietet viel Service

Die Diözesansportgemeinschaft verbindet sportliche mit sozialen Anliegen: Die DSG ermöglicht Menschen mit Behinderung sportliche Betätigung, Mehrkindfamilien bekommen bei Sommer- und Wintersportwochen günstige Preise oder für obdachlose Menschen werden Fußballturniere organisiert. „Wir erreichen auch viele Menschen, die der Kirche fernstehen, sie diskutieren mit uns über Ethik und Werte und besuchen auch Gottesdienste der DSG“, so der Steinakirchner Eppensteiner.

Umfangreiches Serviceangebot

An fünf Standorten in Groß Siegharts (Verein Miteinander), in Göttweig (Jugendhaus Stift Göttweig), in Eggenburg (Jugendhaus K-Haus), in Seitenstetten (Jugendhaus Schacherhof) und in St. Pölten (Pastorale Dienste) bietet die Diözesansportgemeinschaft kostengünstig Spiel- und Sportgeräte zum Verleih an. Diese können bei Kinderpartys, bei Vereins- oder Pfarrfesten oder Sportwochen verwendet werden. Aber auch zahlreiche Jungscharlager, Dekanatsvolleyballturniere oder Benefizspiele der Priesterdiözesanmannschaft „Hochwürden & Co“ könnten ohne Unterstützung der DSG nicht stattfinden. Sogar Workshops bei Großveranstaltungen wie den Mini-Tag mit 2500 jungen Messdienern oder „Firm-Events“ betreut die Organisation, die Teil der Sportunion Niederösterreich ist.

Die religiöse Komponente ist und bleibt wichtig: So können sich Interessierte zum „spirituellen Laufcoach“ ausbilden lassen. Derzeit wird weiters gerade an Gottesdienst-Unterlagen für Sportlermessen gearbeitet, „da Priester immer wieder darum bitten“, erzählt Eppensteiner. Und am 1. Sonntag nach Allerheiligen stellt die DSG traditionell Predigtvorschläge zum Thema Sport zur Verfügung.

Festakt am 10. Oktober

Ein zentraler Termin zum 60-Jahr-Jubiläum ist der 10. Oktober im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Um 19 Uhr referiert Prof. Baldur Preiml, Olympiadritter im Skispringen 1968 und langjähriger Cheftrainer der Skisprung-Nationalmannschaft, über „Fair Play – wenn nicht jetzt wann dann!“ Bereits zuvor gibt es einen Festakt, an dem ua. Diözesanbischof Klaus Küng, „Sport-Bischof“ Franz Lackner und „Olympiakaplan“ P. Bernhard Maier teilnehmen.

Bild 1: Neuer Vorstand Präsident Peppi Frank (Bgld) Vize Josef Eppensteiner (St Pölten) Geistlicher Assist. Christian Zoidl (Linz).
Bild 2: DSG-Vorsitzender Josef Eppensteiner, Spiritueller Laufcoach und DSG-Vize Gertraud Zeilinger, Pfarrer Franz Richter, Geistlicher Assistent der DSG / Bischöflicher Delegierter für Kirche und Sport.