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Diözesankonservator warnt vor Kirchendieben

In einem Schreiben an alle Pfarren macht Diözesankonservator Dr. Wolfgang Huber auf die „in den letzten Monaten zunehmenden Kirchendiebstähle in unserer Diözese“ aufmerksam. Betroffen sind besonders der politische Bezirk Melk, aber auch Lilienfeld und Scheibbs bzw. die Dekanate Melk, Lilienfeld, Ybbs und Scheibbs. „Diese Verteilung lässt auf eine Einbrecherbande mit genauer Ortskenntnis schließen“, vermutet Huber, „jedoch können auch andere Regionen nicht ausgeschlossen werden.“ Huber empfiehlt daher „möglichste Vorsicht und Aufmerksamkeit“ walten zu lassen. Auffälligkeiten sollten sofort der Polizei und dem Diözesankonservator gemeldet werden. Offene und allein stehende Kirchen sollten „durch wahrnehmbare Anwesenheit“ möglichst oft kontrolliert und im Falle von Auffälligkeiten abgesperrt werden. Wertvolle, leicht entfernbare Objekte sollen gesichert oder sicher verwahrt werden. „Die beste Sicherung ist oftmalige Anwesenheit“, betont Huber.

In diesem Zusammenhang warnt der Diözesankonservator auch vor fahrenden Händlern und unqualifizierten Restauratoren, die ihre Dienste anbieten. Dabei werde oft versucht, die Gegebenheiten vor Ort zu sondieren bzw. durch Tausch oder Versprechen eines Ersatzes an wertvolle Objekte zu gelangen.

Das Thema Sicherheit wird im Frühjahr im Rahmen der nächsten Kirchenpflege-Veranstaltung behandelt werden. Für Fragen und Beratungen steht der Diözesankonservator gerne zur Verfügung: 02742/324-331.