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Caritas fördert Gesundheit und schützt die Umwelt

Gesundheitsförderung im Betrieb von hoher Qualität nach europäischen Standards – das konnte die NÖ Gebietskrankenkasse der Caritas St. Pölten mit der Verleihung des offiziellen Gütesiegels für Betriebliche Gesundheitsförderung bestätigen. Die Auszeichnungen überreichten Gesundheitsminister Alois Stöger, Norbert Fidler von der NÖ Wirtschaftskammer, Gesundheitslandesrätin Karin Scheele und NÖGKK-Obmann Gerhard Hutter an Caritas Direktor Friedrich Schuhböck und Gertraud Zeilinger vom Gesundheitsprojekt Balance Caritas St. Pölten.
Die NÖGKK unterstützt und begleitet seit 2003 Betriebe, die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) nachhaltig und qualitätsvoll in den Arbeitsablauf einbauen wollen. Als Regionalstelle des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung kann die NÖGKK an jene Unternehmen ein Gütesiegel verleihen, die BGF nach bestimmten Standards realisiert haben bzw. durch besondere Innovationsfreude hervorzuheben sind. Das Gütesiegel wird auf jeweils drei Jahre vergeben, eine Wiederbewerbung ist möglich.

Caritas setzt auf nachhaltige Energie

Die Caritas der Diözese St. Pölten ist auch Vorbild in Sachen erneuerbarer Energie. Neben dem Ziel, Standorte möglichst mit Fernwärme, thermischer Solarenergie und/oder Biomasse zu heizen, wurde nun auf dem Dach der Werkstätte in St. Christophen erstmals auch eine 120 m2 große Photovoltaikanlage installiert. Sonnenergie ist kostenlos, beinahe unerschöpflich und äußerst umweltschonend, da keine Produktion von CO2 erfolgt. Die Solarzellen der Anlagen wandeln die Energie der Sonne direkt in elektrische Energie um.

„Unsere Werkstätte in St. Christophen trägt zu einer nachhaltigen Energieversorgung der Gesellschaft bei, da der gewonnene Strom direkt dem öffentlichen Stromnetz zu Gute kommt“, freut sich Emmerich Hahn, Caritas Bereichsleiter für Menschen mit Behinderungen in der Diözese St. Pölten.

Die vom Raiffeisenlagerhaus Zwettl installierte Anlage verfügt über eine Leistung von 16,5 kWp. „Pro Jahr soll eine Strommenge von rund 17 Megawatt erzeugt werden“, so Harald Salzer vom RLH Zwettl. In den ersten 13 Betriebsjahren wird die gewonnene Energie zur Gänze in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Die Caritas St. Pölten setzt auch in Zukunft auf nachhaltige Energie. In Kürze soll die Beratungsstelle des Psychosozialen Dienstes der Caritas in der Brunngasse in St. Pölten eine Photovoltaikanlage erhalten, eine weitere Anlage folgt im Herbst in Loosdorf in der Mozartstraße auf dem Dach der neuen Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.