Blinde auf den Spuren der Bibel

Eine aufschlussreiche Exkursion zur Bibelgesellschaft nahe dem Wiener Museums Quartier und ein Besuch in der rumänisch-orthodoxen Kirche in den Löwelstraße ergänzten heuer die Begegnungstage für Blinde und Sehbehinderte. Sie fanden heuer erneut im Bildungshaus St. Hippolyt statt und standen unter dem Thema „Bibel – Urkunde des Glaubens und der Kirche“.

Zu den vom Blindenapostolat Österreich (BAÖ) veranstalteten Begegnungstagen hatten sich heuer 25 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern eingefunden. Rektor und Blindenseelsorger Gottfried Auer, der evangelische Superintendent Paul Weiland und Johann Krammer für die orthodoxen Kirchen erläuterten den teilweise unterschiedlichen Zugang der christlichen Konfessionen zur Heiligen Schrift.

Heinz Kellner/dsp

Fotos:

- In der rumänisch-orthodoxen Kirche in Wien (Löwelstraße) wurde die Gruppe vom Kaplan Mag. Emanuel Nutu empfangen, der auch die Ikonostase erklärte.

- Die reich geschnitzte Ikonostase der rumänisch-orthodoxen Kirche fand besonderes Interesse.