Bischof Küng: Pädagogen brauchen „ein gutes Herz“

Krems, 17.10.12 (dsp) Zwei Wünsche äußerte Diözesanbischof Klaus Küng gestern beim Eröffnungsgottesdienst der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Krems (KPH) mit anschließender Graduierungsfeier: Lehrerinnen und Lehrer sollen „ein gutes Herz haben“ und die „Quelle lebendigen Wassers erkennen“.


Der St. Pöltner Bischof sagte, Psychiater würden ihm berichten, dass viele Schülerinnen und Schüler große Probleme hätten. Daher sei es für Pädagogen nicht nur wichtig, den Lehrstoff „zeitgemäß rüberzubringen“, sondern auch die Bedürfnisse und Sorgen der Jugendlichen wahrzunehmen. Dafür brauche es „ein gutes Herz“. Er empfahl „wie Christus zu lieben“ und auf andere zuzugehen, statt egoistisch zu sein. Besonders wichtig seien für den Lehrerberuf Kraftquellen und ein tragfähiges Fundament. Diese „Quellen lebendigen Wassers“ kämen von Gott, sie wären „Nahrung für die Seele“. Anlässlich des „Jahrs des Glaubens“ betonte Bischof Küng auch, dass Pädagogen die Lehrinhalte des Glaubens kennen.

„Besonderer christlicher Geist an der KPH“

Anschließend wurde der Studienabschluss von 40 Pflichtschullehrern und -lehrerinnen mit der Graduierung zum Bachelor of Education gefeiert. Der neue Rektor der KPH, Christoph Berger, strich in seiner Rede „den besonderen christlichen Geist und die Kultur der Anerkennung im Rahmen der Ausbildung an der KPH“ hervor.

Bild 1: Gottesdienst in der Kremser Pauls-Kirche.

Bild 2 (KPH): Die Absolventen.