Bischof Küng erinnert mit Gründonnerstagsmahl an sozial Bedürftige

Bischof Klaus Küng sagte mit dem traditionellen Gründonnerstagsmahl in St. Pölten „ein herzliches Danke an das Engagement der Hilfsorganisationen“. Neben Mitarbeitern von kirchlichen und kirchennahen Sozialeinrichtungen waren wieder Menschen in schwierigen Situationen geladen.
Bischof Küng appellierte an die Hilfsorganisationen weiterhin Ausschau zu halten, damit genügend Menschen in den einzelnen Einrichtungen mitarbeiten. Es sei kirchliche Tradition, dass sich viele auch ehrenamtlich engagieren. Gerade die Karwoche wäre eine gute Möglichkeit, die Bitte um Hilfsbereitschaft zu erneuern. Er bat Menschen weiterhin beizustehen, in welcher Not sie auch sind. Der Bischof wies auch auf die Bedeutung der Fußwaschung hin, die diesem letzten Abendmahl vorangegangen sei: „Jesus macht deutlich, dass er gekommen ist zu dienen. Er gibt sein Leben hin, damit alle gereinigt werden, nicht nur die Füße, sondern der ganze Mensch.“

Es sei jedes Jahr schwierig zu entscheiden, wer zu diesem Mahl mit großer Symbolik eingeladen wird. Unter den 30 Gästen waren Vertreter der Caritas, vom Haus der Frau, der Gefangenenseelsorge sowie der Verwaltung der Justizanstalten Stein und St. Pölten, der Emmaus-Gemeinschaft St. Pölten und Lilienfeld und des Sozialmarktes SOMA.

Foto: Ua. Bischof Klaus Küng, Bischofsvikar Gerhard Reitzinge, Prälat Josef Wansch, Direktor Sepp Winklmayr (Pastorale Dienste), Maria Imlinger (Haus der Frau), , Irmgard Pöll-Wimmer, Christine Krampl, Inge Höblinger (Sozialmarkt), Karl Lahmer, Martin Kubanek (Caritas), Gefangenenseelsorger Leszek Urbanowicz, Christian Timm (Leiter Justizanstalt Stein), Karl Rottenschlager, Siegfried Tischhart, Heidemarie Lessing (Emmaus-Gemeinschaft).