Bildstock bei Emmaus-Wohnheim in St. Pölten renoviert

Im Rahmen ihrer 30-Jahr-Feiern weihte die Emmaus-Gemeinschaft St. Pölten einen Bildstock beim Wohnheim Kalvarienberg für Obdachlose neu ein. Gäste des Wohnheimes hatten den Bildstock, der Jesus am Ölberg zeigt, „zu 95% selbst renoviert“, wie Heimleiter Walter Steindl betonte. P. Darius Lebok von der St. Pöltner Franziskanerpfarre weihte den Bildstock und segnete alle Gäste und Mitarbeiter des Wohnheimes.

Die Ölbergszene mit der „existenziellen Entscheidungssituation Jesu“ sei ein Symbol für die Menschen, die auf dem Weg zur Emmaus-Einrichtung hier vorbeikommen, so Steindl. Gleichzeitig sei das Bild des Kelches als Stärkung Jesu eine Entscheidungshilfe für alle Gäste des Wohnheimes, „einen neuen Weg im Leben zu wagen“. Vizebürgermeister Franz Gunacker freute sich über die „sinnvolle Arbeit“ die geleistet wurde, sodass sich „Mitarbeiter und Gäste mit dem Geschaffenen identifizieren“.

Die erste Station des früheren Kalvarienberges in St. Pölten ist der letzte Rest eines Kreuzweges, der einst den Weg auf den Hügel gesäumt hat. Obwohl in den letzten Jahren bereits stark baufällig und verwittert, ist der Bildstock seit der Einrichtung der Wohnheimes der Emmaus-Gemeinschaft St. Pölten vor 23 Jahren ein beliebter Treffpunkt für die Gäste.

Foto (v.l.): Gemeinderätin Mirsada Zupani, P. Darius Lebok (Franziskanerpfarre St. Pölten), Walter Steindl (Wohnheim Kalvarienberg), Vizebürgermeister Franz Gunacker, Erwin Wallner (Stadtmuseum St. Pölten), Karl Rottenschlager (Emmaus).