„72 Stunden ohne Kompromiss“: Teilnehmerzahl verdoppelt

St. Pölten, 20.10.12 (dsp) Die Katholische Jugend der Diözese St. Pölten freut sich über das tolle Engagement von über 500 Jugendlichen, die sich heuer an „72 Stunden ohne Kompromiss“ beteiligten, der größten Jugendsozialaktion Österreichs. Niederösterreichweit machten über 1000 junge Menschen bei dutzenden Projekten mit. Bischof Klaus Küng betonte bei der Startveranstaltung am St. Pöltner Rathausplatz vor rund 300 Teilnehmern: „Ich kenne die Aktion seit Jahren und finde sie sehr gut. Sie ist wichtig für die Solidarität zwischen den Generationen.“ Er wünsche den Jugendlichen viele tolle Erfahrungen und Begegnungen.“ Landesrätin Barbara Schwarz würdigte ebenfalls das Engagement der jungen Menschen: „Die eigene Zeit in den Dienst der guten Sache zu stellen, ist eine beispielhafte Leistung.“ Gemeinschaft heiße zu geben, wenn man dazu in der Lage sei, „Ihr seid Vorbilder“.
Bereits zum 6. Mal fand vom 17. bis 20. Oktober das Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ der Katholischen Jugend, YoungCaritas und Hitradio Ö3 statt. „Es ist immer wieder schön zu sehen mit wie viel Ehrgeiz sich Jugendliche ehrenamtlich engagieren“, so Johannes Sieder, der Projektverantwortliche. Sieder weiter: „Die positiven Rückmeldungen der Projekteinrichtungen zeigen uns nicht nur, mit wie viel Teamgeist und Kreativität die Jugendlichen bei der Arbeit waren, sondern dass sie durch den Austausch sehr viel für ihre Persönlichkeit gewinnen konnten.“ Meist wussten die Jugendlichen gar nicht, wo sie eingesetzt wurden – sie halfen „ohne Kompromiss“.

72 Stunden ohne Kompromiss

Foto 1: Bei der Eröffnungsveranstaltung am St. Pöltner Rathausplatz waren 300 Jugendliche dabei. Außerdem: Bischof Klaus Küng, Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck, Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Diözesanjugendseelsorger Herbert Reisinger, 72h-Organisator Johannes Sieder und Landesrätin Barbara Schwarz.
Foto 2: Tolle Stimmung in Obergrafendorf.
Foto 3: Auch in Krems wurde für den guten Zweck gewerkt - und sogar menschliche Pyramiden gebaut.
Foto 4: Besonders viele Gruppen waren im Raum St. Pölten dabei.
Foto 5: Das Projekt im Landespflegeheim Wallsee verband die Generationen. Hier Lehrlinge der Amstettner Firma Buntmetall.