November
Weingarten
Bischof Alois Schwarz im Radio NÖ Interview
 
 

Hohe Auszeichnungen für Engagement bei Renovierung<br> der Basilika Maria Taferl

„Ich freue mich, dass die Erneuerung für die Diözese gerade mit diesem Marienheiligtum in Maria Taferl begonnen hat“ sagte Bischof DDr. Klaus Küng am 15. April bei der Verleihung der Ehrenzeichen an Personen, die sich um die Renovierung der Wallfahrtskirche Maria Taferl besonders verdient gemacht haben.
Unter ihnen Raiffeisen-Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder, der Melker Bezirkshauptmann HR Dr. Elfriede Mayrhofer, Nationalratsabgeordnete Herta Mikesch und der Obmann des Pfarrgemeinderates von Maria Taferl, Christian Schüller.

Erwin Hameseder erhielt für seine engagierte Tätigkeit und als Obmann des "Vereins zur Erhaltung der Basilika Maria Taferl" die päpstliche Auszeichnung des Gregoriusordens, Elfriede Mayrhofer, Herta Mikesch und Christian Schüller den höchsten Orden der Diözese, das Ehrenzeichen des heiligen Hippolyt in Gold.

Weiters wurden Bürgermeister Herbert Gruber, KommRat Rudolf Lammer, Helmut Schedlmayer, KommRat Heinz Schuberth und der Mesner der Basilika, Richard Wöginger mit dem Hippolytorden in Silber geehrt.

Die Basilika wurde in den vergangenen zehn Jahren mit einem Aufwand von 3,8 Millionen Euro außen und innen grundlegend saniert, eine Kerzenkapelle erbaut, die Schatzkammer und Turmbibliothek sowie die Orgel erneuert und ein neuer Altar errichtet. Der Abschluss der Renovierung wurde am 12. September 2010 mit der Weihe des neuen Altares gefeiert.

Gerade am Beispiel Maria Taferl habe er erfahren, was in Niederösterreich Partnerschaft bedeute, betonte Bischof Klaus Küng. Er sei zwar als „Quereinsteiger“ erst 2004 zum Kuratorium dazugestoßen, konnte aber seitdem Jahr für Jahr die Fortschritte bestaunen. Maria Taferl sei „nicht nur eine schöne Geschichte, sondern ein beachtliches Geschehen, das erst durch viele Personen möglich geworden ist“, sagte derBischof.

Erwin Hameseder hob in seinen Dankesworten hervor, dass nicht nur das Geld wichtig gewesen sei, sondern die Menschen, die zu diesem Ort pilgern. So wurde nicht nur die Basilika restauriert, sondern auch eine Tagespilgerstätte mit Aufenthaltsraum und Sanitäranlage geschaffen und der Platz vor der Kirche neu und barrierefrei gestaltet. Hameseder wies hin, dass es während der gesamten Arbeiten in all den Jahren weder einen Unfall noch größere Verletzungen gegeben habe.

Der Gregoriusorden wurde 1831 von Papst Gregor XVI. gegründet und wird heute für besondere Verdienste „Pro Deo et principe“, für Kirche und Papst als besondere Anerkennung verliehen.

Das Ehrenzeichen des Heiligen Hippolyt wurde 1971 ins Leben gerufen und wird Personen verliehen, die sich besondere Verdienste um die Diözese St. Pölten erworben haben.

Zum Foto 1: Erste Reihe vlnr: Christian Schüller, Dr. Elfriede ayrhofer, Mag. Erwin Hameseder, Bischof DDr. Klaus Küng, NR Herta Mikesch.
2. Reihe v.l.n.r.: Richard Wöginger, Helmut Schedlmayer, KR Rudolf Lammer, KR Heinz Schuberth, Bgm. Herbert Gruber.