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Diözesaner Arbeitslosenfonds unterstützt St. Pöltner SOMA-Markt

Der Arbeitslosenfonds der Diözese St. Pölten (ALF) hat im Jahr 2011 wieder mehreren Einrichtungen wichtige Zuschüsse gegeben. Insgesamt wurden Einrichtungen und Projekte in der Höhe von 35.000 Euro unterstützt: U.a. das Don Bosco Heim in Amstetten, die Emmausgemeinschaft St. Pölten oder das diözesane Lehrlingsprojekt.
Der diözesane Arbeitslosenfonds wird von der Fastenaktion, Spenden von Pfarren und Zuschüssen aus der Wirtschaft und der Arbeiterkammer dotiert. Auch die Zweckwidmung des Kirchenbeitrages zugunsten des ALF ist möglich. Die Vergabe der Mittel erfolgt durch ein zwölf Mitglieder umfassendes Kuratorium, das aus Persönlichkeiten aus Kirche, Gewerkschaft, Wirtschaft und Medien besteht. Gefördert werden Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen, die von kirchlichen Initiativen gegründet und getragen werden. Der ALF gibt weiters finanzielle Starthilfe und Überbrückungshilfe für bestehende Projekte und informiert über die Ursachen und Auswirkungen der Arbeitslosigkeit. Außerdem soll der kirchliche Arbeitslosenfonds, der 1989 gegründet wurde, das Bewusstsein der Diözesanbevölkerung für die Nöte und die Notwendigkeit konkreter Hilfestellung wecken.

Scheckübergabe an St. Pöltner Sozialmarkt

Kuratoriumsmitglieder des Fonds übergaben am 28. Oktober an die Geschäftsführerin des SOMA-Marktes St. Pölten, Christa Krampl, einen Scheck über 5.000 Euro. Damit wird die Renovierung des Sozialmarketes unterstützt. „Über 1.600 Menschen mit geringem Einkommen haben bei uns die Möglichkeit, Produkte des täglichen Bedarfs zu äußerst günstigen Preisen zu kaufen“, berichtet Krampl. In letzter Zeit falle ihr auf, dass jene, die ohnehin schon wenig Geld haben, jetzt noch weniger zur Verfügung haben.

Zu symbolischen Preisen verkauft werden gespendete Produkte mit leichten Verpackungsschäden oder kurz vor Ablauf der Mindesthaltbarkeit von Handel, Industrie, Gastronomie und Landwirtschaft, die zum Konsum geeignet sind. Außerdem werden Menschen, die aus dem Arbeitsprozess gedrängt wurden, innerhalb eines Programms im SOMA-Markt qualifiziert und schrittweise in den Arbeitsmarkt zurückgeführt. „Mit unseren vielfältigen Jobs geben wir gerade langzeitarbeitslosen Personen eine Struktur und Perspektive im Leben“, sagt SOMA-Geschäftsführerin Krampl. Denn: Es bestünden für diese Zielgruppe kaum Betriebe, die eine ähnliche marktnahe Situation wiedergeben. Krampl würdigt bei der Scheckübergabe den Arbeitslosenfonds der Diözese, „der den SOMA-Markt und Einzelne immer wieder weiterhilft“.

Bild v.l.n.r.: SOMA-Geschäftsführer Walter Feninger, Kuratoriumsmitglied Hans Ströbitzer, SAM-SOMA NÖ Christa Krampl, Erwin Burghofer (Katholische ArbeitneherInnen Bewegung der Diözese St. Pölten), Stefan Heller (Netzwerk der Solidarität der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten), Sepp Winklmayr (Leiter der Pastoralen Dienste) und Kuratoriumsmitglied Harald Sterle (Gewerkschaft).