Bischof Küng und Politiker bei der Telefonseelsorge 142

Drei Stunden war Bischof Klaus Küng am Vorabend von Weihnachten unter der Nummer der Telefonseelsorge 142 erreichbar. Auch der evangelische Superintendent Paul Weiland, Nationalrat Karl Donabauer, Landesrätin Barbara Schwarz und der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler waren am 23. Dezember zu unterschiedlichen Zeiten an den Apparaten der Telefonseelsorge der Diözese und standen für Anfragen zur Verfügung.
In den meisten Telefonaten sei der geplante Stupa in Gföhl zur Sprache gekommen, sagte Bischof Küng, der teilweise sehr lange Gespräche geführt hat. Viele Anrufer zeigten sich besorgt wegen des geplanten buddhistischen Bauwerks. Bei den Politikern ging es in den Gesprächen hauptsächlich um soziale, rechtliche und natürlich auch politische Anfragen.

Die mediale Ankündigung der prominenten Berater hat die Zahl der Anrufe am späten Abend ansteigen en lassen, wie die Leiterin der Telefonseelsorge, Irene Gartner, berichtete. Es ging nicht nur darum, das Team der Telefonseelsorge an diesem Abend zu unterstützen, sondern für die Hilfe und Rat suchenden Menschen im wahrsten Sinn des Wortes „ein offenes Ohr“ zu haben, und ihre Sorgen und Nöte wahrzunehmen. Gerade in der Weihnachtszeit wird vielen Menschen ihre Einsamkeit besonders bewusst. Dennoch, so Gartner, sind die Anrufe bei der Telefonseelsorge nicht im Dezember am Höchsten, sondern rund ums Jahr gleichmäßig verteilt.

Fotos:
- Bürgermeister Matthias Stadler, Diözesanbischof Klaus Küng, Superintendent Paul Weiland am 23.12.2011 bei der Telefonseelsorge der Diözese St. Pölten.
- Bischof Klaus Küng
- Superintendent Paul Weiland
- Nationalratsabgeordneter Karl Donabauer