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Bischof Küng: „Hochschule wird Bedeutung für Diözese behalten“

Die veränderte Situation der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten sprach Bischof Klaus Küng bei der Messe zur Eröffnung des akademischen Jahres am 5. Oktober an: Im nächsten Jahr übersiedeln die Priesterseminare von St. Pölten und Eisenstadt teilweise nach Wien – und damit auch die Priesterstudenten. Die Hochschule werde jedoch „unabhängig davon ihre Bedeutung für die Diözese behalten“, betonte der Bischof, „davon bin ich überzeugt“. Die Studierenden der Hochschule sollten „ein Motor sein, der die so notwendige Neuevangelisierung antreibt und begleitet“, erklärte Küng. Religionslehrerinnen, Mitarbeiter in Pfarren und Gemeinschaften, die „mit brennendem Herzen“ den Glauben leben, strahlten in die ganze Gesellschaft aus, die „gerade heute nach Orientierung sucht“. Küng: „Wir brauchen dringender denn je Männer und Frauen, die den Glauben darlegen und Zeugnis ablegen für Christus.“

Zur Kirchenkrise sagte der Bischof, dass Gott die Kirche im Lauf der Geschichte immer wieder durch einen „Läuterungsprozess“ geführt habe. Die „Früchte für eine Erneuerung“ der Kirche würden dabei immer aus einem kleinen Kreis von Menschen erwachsen, die stark mit Gott verbunden und im Glauben fest verwurzelt seien. „Jeder einzelne kann damit anfangen und zu einer Kraft werden, die die ganze Welt verändert“, so Küng.