Ausstellung zeigt „Starke Frauen aus dem Alten Testament“

Über die „Starken Frauen aus dem Alten Testament“ zeigt Fotokünstlerin Susanne Reisenberger-Wolf vom 3. November bis 18. Dezember eine Ausstellung im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Die Frauen, die sie in der Heiligen Schrift gefunden habe, seien „unheimlich vielschichtig: Es gibt Opfer und Täterinnen, Intrigrantinnen und Mörderinnen genauso wie liebevolle Mütter und mutige Heldinnen“.
Die Bischofshofnerin habe vor einigen Jahren selbst festgestellt, dass sie zu wenig über das Frauenbild, das in der Bibel gezeichnet wird, wisse. Der aus dieser Auseinandersetzung entstandene großformatige Fotozyklus widmet sich Frauengestalten wie Judith, Rahab, Rut, Hagar, Sara, Isebel, Esther, Hulda, Rebbeka und Delilah. Dazu gibt es den biblischen Bezugstext.

Franz Moser, Pädagogischer Mitarbeiter des Bildungshauses St. Hippolyt, sagt, Reisenberger-Wolf sei überrascht gewesen, welch starke Frauen sie in der Bibel gefunden habe. Moser sieht die Schau der kunstmäßig porträtierten Frauen als „spannende, zeitgemäße Auseinandersetzung mit den Frauen der Heiligen Schrift“. Mit dieser Ausstellung, die erstmals gezeigt wird, gebe es eine Fortsetzung zum Lieblingsheiligenabend des Hip-Hauses.

Die Schau wird am 3. November um 19:30 Uhr eröffnet. Angela Lahmer-Hackl, Obfrau des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten, sowie Irene Hinterndorfer, Leiterin des Ausbildungsinstituts für Erwachsenenbildung NÖ, erzählen dabei von ihren Lieblingsfrauengestalten im Alten Testament. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Jazzgesang.

„Starke Frauen aus dem Alten Testament“
Veranstalter: Bildungshaus St. Hippolyt und Katholische Frauenbewegung der Diözese St. Pölten
Von 3. November bis 18. Dezember 2011
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8 bis 17 Uhr und an Sonntagen von 8 bis 12 Uhr
Freier Eintritt

Fotos:
Foto 1: Ausstellungsplakat
Foto 2: Künstlerin Susanne Reisenberger-Wolf
Foto 3: Judith tötet Holofernes