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„WorkOut“ hilft Jugendlichen beim Einstieg ins Berufsleben

„Für Jugendliche, war und ist es nicht einfach, einen Platz in der Gesellschaft zu finden“, sagte Landesrätin Mag. Karin Scheele bei einer Pressekonferenz bei der Emmausgemeinschaft der Diözese St. Pölten und lobte das Engagement des „WorkOut“-Teams, Jugendlichen beim Einstieg ins Berufsleben zur Seite zu stehen. Für die Jugendlichen werde es heute immer schwieriger, sagte Landesrätin Scheele. Das hänge nicht nur mit der aktuellen Krise zusammen, sondern auch mit der zunehmenden Polarisierung zu einer 2/3-Gesellschaft, der man Einhalt gebieten müsse. In dieser Situation wäre „WorkOut“ ein „ganz wichtiges Projekt“ für junge Menschen: „eine Präventionsmaßnahme, die Jugendliche vor dem Abdriften bewahrt“. „Out of work“ bedeutet „arbeitslos“, „work out“ hingegen steht für „Erfahrungen sammeln“ und „trainieren“.


Voraussetzung soziale Kompetenz


Roland Hammerschmid, Geschäftsführer-Stellvertreter der Emmausgemeinschaft und Pädagogischer Leiter, strich die Wichtigkeit des Erwerbs sozialer Kompetenz als zentrale Funktion des Kurses hervor: „WorkOut widmet sich den Jugendlichen, die es nicht ganz einfach haben, in der Gesellschaft Fuß zu fassen.“
„Viele junge Menschen schaffen den Einstieg ins Berufsleben nicht“, sagte Klaudia Wrba, Leiterin der AMS-Geschäftsstelle St. Pölten. Das AMS habe dafür Sorge zu tragen, ihnen dabei zu helfen und unterstütze daher diesen wichtigen Kurs.


Hofrat Mag. Reinfried Gänger, Leiter der Abteilung Jugendwohlfahrt beim Amt der NÖ Landesregierung lobte die Emmausgemeinschaft St. Pölten als professionellen Partner zur Umsetzung eines solchen Jugendprojektes: „Die Emmausgemeinschaft mit ihrem vielfältigen Angebot und der jahrelangen Erfahrung war ein Garant für uns, dass es erfolgreich sein wird.“ In Niederösterreich wären vor allem in den Ballungszentren weitere Projekte dieser Art notwendig.


„Die Arbeit macht viel Sinn und Freude“, sagte Petra Grill, die Leiterin von "WorkOut" und erzählte ein Beispiel aus der Praxis: Eine vorerst sehr verschlossene junge Frau, die lange Zeit eine Einzelgängerin war, wurde im Laufe des Kurses nach und nach offener und resummierte schließlich: „Der Kurs war nicht so unnötig wie ich befürchtet habe. Ich habe nämlich zum ersten Mal Freunde gefunden.“ Das sie dann auch bald eine Stelle im Gartenbereich (ihr großer Wunsch) erhielt, verdankte sie dem erfolgreichen Erwerb wichtiger Kompetenzen.


WorkOut