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„Woche für das Leben - ein Herzensanliegen“

„Die Woche für das leben ist für mich ein Herzensanliegen“. So Bischof Klaus Küng beim Pressegespräch zum 5. Jahr der Aufbruchskampagne der Diözese St. Pölten in der „International School“ in St. Pölten. Bischof Küng setzt damit auch den Start zur „Woche für das Leben“, die erstmals in in dieser Art in St. Pölten durchgeführt wird. Die Aufbruchskampagne begleitet mit 800 Plakaten, 85 City Lights und Inseraten mit dem Motto „Jedes Leben. Ein Geschenk“ das Anliegen dieser Woche. „Unser Leben sei ein Fest“ erklangen 24 Kinderstimmen. Mit diesem ungewöhnlichen Beginn leiteten die Schülerrinnen und Schüler der 2. und 4. Klasse der International School in St. Pölten das Pressegespräch zur Aufbruchskampagne zur „Woche für das Leben“ ein.
„In der Woche für das Leben feiern wir das Leben“, erklärte Bischof Klaus Küng. Dies sei für ihn „ein wichtiges Thema und ein Herzensanliegen“, sagte er. „Wir brauchen Kinder und Familien mit vielen Kindern“, sagte er. Der Wunsch vieler Menschen sei Geborgenheit in einer Familie und ein sicheres Daheim, wo man Zuflucht finde. Der Bischof verwies in seinen Worten auch auf den Hirtenbrief der Bischöfe zur Woche für das Leben, in dem die Bischöfe Österreichs den Familien „Mut zu mehr Kindern“ zusprechen.
Kinder seien ein Geschenk für den Einzelnen, aber auch für die gesamte Gesellschaft und die Kirche, unterstrich Bischof Klaus. In der Woche für das Leben werden in vielen Pfarren „positive Zeichen“ gesetzt. So werde es in über 40 Pfarren der Diözese Gottesdienste mit Kindersegnung geben, wies er hin. Er selbst werde am 28. Mai, dem Beginn der „Langen Nacht der Kirchen“ im Dom zu St. Pölten einen Kindersegensgottesdienst leiten.
„In der Kampagne versuchen wir zu betonen, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, der alte Mensch ebenso wie der Behinderte“, unterstrich der Bischof.


Ein Thema, das jeden anspricht


Der Projektleiter der Aufbruchskampagne, Fritz Brunthaler, wies auf die Zielrichtung der aktuellen Plakatkampagne hin: „Es ist diesmal ein Thema, das jeden anspricht und eine klare Botschaft vermittelt: das Leben ist ein Geschenk“. Er verwies dabei auf die vier unterschiedlichen Bilder auf den Plakaten: eine schwangere Frau, ein behindertes Kind, das sich an seine Mutter schmiegt, ein älter Mann, der freudig in die Welt blickt und eine Kinderhand, die behütet in der Hand eines Erwachsenen liegt.
Brunthaler bestätigte, dass die Kampagne dank der Unterstützung zahlreicher Firmen, so der Werbeagentur Cayenne, der Außenwerbung EPAMEDIA und der Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien für die Diözese völlig kostenfrei ist.


Die Geschäftsführerin von EPAMEDIA, Dr. Monika Lindner betonte, dass die Plakatwerbung ein Hauptträger der Kommunikation sei, an der niemand vorbeikomme. Bei der aktuellen Kampagne seien Bildgestaltung und Slogan „sehr eindrucksvoll gelungen“, sagte sie weshalb EPAMEDIA diese auch in einer Sonderaktion unterstütze . Der Marketing-Leiter der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, Wolfgang Pundy, unterstrich, dass sich Raiffeisen seit der Gründung der Katholischen Soziallehre verpflichtet habe und für Raiffeisen der Mensch stets im Mittelpunkt stehe. Die Plakate erwecken Aufmerksamkeit und erinnern, worauf es im Leben ankomme.


Schulprojekt: Leben ist Begegnung


In den vergangenen Wochen hatten sich die Kinder der International School in St. Pölten mit ihrer Religionslehrerin Christine Butzenlechner mit dem Thema „Leben“ befasst und ihre Überlegungen in kurzen Sätzen und Zeichnungen dargestellt. „Leben ist für die Kinder Begegnung mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur und mit Gott“, sagte sie. In Zeichnungen und kurzen Sätzen haben sie ausgedrückt, wann sie Liebe im Leben erfahren. „Wenn ich etwas kaputt gemacht habe und jemand hilft mir, es zu reparieren“, meinte ein Kind und ein anderes: „Wenn ich mich verbrenne und jemand tröstet mich“, oder: „wenn mein Papa sich weht tut und jemand tröstet ihn“.