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„Wir gehen einem Finale entgegen“

„Wir gehen einem Finale entgegen. Noch zwei Jahre, und das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg wird innen und außen saniert sein.“ Mit diesen Worten zog Probst Maximilian Fürnsinn Bilanz bei einer Pressestunde anlässlich einer Kuratoriumssitzung am 27. Jänner 2010 in der Prälatur des Stiftes.
In Gegenwart von Landeshauptmann Pröll, der Präsidentin des Bundesdenkmalamtes, Barbara Neubauer, sowie der Landeskonservatorin Renate Madritsch und zahlreicher Pressevertreter zeichnete Fürnsinn die wesentlichen Etappen der Renovierung der letzten zehn Jahre nach, welche gesamte Stift mit Ausnahme der Stiftskirche umfasse, und sprach von „einer der größten Baumaßnahmen seit 1714“. Nicht zuletzt kämen die knapp 8 Millionen Euro, die bisher insgesamt in die Erneuerung geflossen seien, auch der regionalen Wirtschaft zugute, die rund 70 Beschäftigten stammten allesamt aus lokalen Firmen.


Auch Landeshauptmann Pröll bekräftigte das klare Engagement des Bundeslandes Niederösterreich in Herzogenburg: „Wir wollen ein treuer Partner bleiben bis zum Ziel, ja auch noch bei jenen Renovierungsarbeiten, die nachher anstehen.“ Mit diesem Engagement signalisiere man eindeutig: „Wer auf dieses Arbeitsgebiet setzt, tut etwas gutes für den Arbeitsmarkt.“ Herzogenburg sei ein einzigartiges Kulturjuwel und ein geistliches Zentrum in einem christlichen Land; zudem spielten Stifte wie Herzogenburg eine wesentliche Rolle im Tourismus – und schließlich sei man es den Vorfahren schuldig, ein gutes Fundament für kommende Generationen zu legen.


Beim anschließenden Rundgang erläuterte Landeskonservatorin Madritsch anhand der allerneuesten Objekte, nämlich Prälatenstiege, Prälatengang und der neu aufgestellten Bibliothek die Feinheiten der Renovierung und gab einen Ausblick auf jene Bereiche, die in den kommenden zwei Jahren in Angriff genommen werden sollen, darunter zwei Fassaden und die Gartenanlage des Emmerichshofes sowie die Sanierung der lebensgroßen Prälatenprotraits. Im Jubiläumsjahr 2012 werde das Stift dann seinen 900. Geburtstag in neuer Pracht feiern.


Stift Herzogenburg