„…weil es ein Zeichen der Einheit ist“

Als ein „Zeichen der Einheit“ deutete Bischof Klaus Küng die Festschrift „Weg, Wahrheit, Leben“ zu seinem siebzigsten Geburtstag, die ihm am 12. Oktober im Rahmen eines Festaktes in der Aula der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten überreicht wurde. Wörtlich sagte der Bischof in seiner Dankansprache vor zahlreichen Ehrengästen, u. a. Alt-Landeshauptmann Siegfried Ludwig: „Dieses Buch umfasst eine ganze Reihe von Herzensanliegen von mir. Es ist so wertvoll, weil es ein Zeichen der Einheit ist.“ Der sichtlich bewegte Bischof Küng deutete die Festschrift außerdem als „kräftiges Lebenszeichen“, welches beweise, dass die Hochschule den Ehrgeiz habe, „etwas gemeinsam zu machen“.
Zuvor hatte Rektor Josef Kreiml während der musikalisch umrahmten Feier die Gäste aus dem In- und Ausland begrüßt und das zugrundeliegende Thema der Festschrift erläutert. Das Buch gehe im Sinne des Bischofs der Frage nach, was grundsätzlich und wesentlich sei, damit Gottesbegegnung möglich werde, und wolle „Anregungen bei der Suche nach künftigen Wegen der Glaubensverkündigung“ bieten. Anschließend präsentierten die Professoren Thomas Stark, Gottfried Glaßner OSB, Reinhard Knittel, Josef Spindelböck und Johann Kramer die verschiedenen Teilbereiche der Festschrift von Philosophie und Theologie bis hin zu konkreter Pastorale, führten durch die 30 sehr verschiedenartigen Artikel und ließen sich auch nicht durch einen Stromausfall beirren, welcher die Hälfte der Aula minutenlang ins Dunkel tauchte.


Zu Überreichung der Festschrift erhoben sich alle Anwesenden und bedachten Bischof Küng mit einem lang anhaltenden Applaus, bevor Weihbischof Anton Leichtfried „als Hausherr der Wiener Straße 38 und Regens des Priesterseminars“ die Gäste mit einem gnädig kurzen Grußwort ans Büffet entließ.


Rezension Festschrift