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Vater-Sein als Lebenschance

Heute sind Väter mit einer Vielzahl von Vorstellungen und Erwartungen konfrontiert, was alles zu einem "guten Vater" gehört. Worin liegt der Beitrag des Vaters für die Entwicklung eines Kindes und welchen Stellenwert hat Väterlichkeit im Hinblick auf die Lösung gegenwärtiger gesellschaftlicher Probleme? Dies ist nur eine der Fragen, die vielen unter den Nägeln brennen.
Der Schweizer Organisationsberater Andreas Borter beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesen Fragen und wird am 15. Jänner im Bildungshaus St. Hippolyt darüber sprechen. Diese Veranstaltung wird vom Katholischen Bildungswerk in Kooperation mit dem Bereich Familie der Diözese St. Pölten und der Kath. Männerbewegung veranstaltet. Sie ist als Weiterbildung für Referenten und Referentinnen der Elternbildung gedacht sowie alle Interessierten zugängig.
Termine:
15. Jänner, von 15 bis 18 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten.
Zum Thema „Männer wollen gute Väter sein“ spricht Andreas Borter am Donnerstag, 14. Jänner 19.30 Uhr im Bildungszentrum St. Benedikt in Seitenstetten.


Väterfrage wieder im Rampemlicht


Väter treten heute zunehmend ins Rampenlicht: Sie sind in den letzten Jahren zum beliebten Thema in Film, Fernsehen, Presse und in der Bücherwelt geworden. Dabei werden Sachverhalte festgestellt, Erwartungen an Väter formuliert und ihnen neue Rollen zugeschrieben. Wie reagieren Väter darauf? Sind sie als solche anerkannt? Werden sie ermutigt, ihr Vatersein aktiv zu gestalten? Macht es sie stolz, Vater zu sein?
Andererseits wird in einer Zeit der Individualisierung das Thema Vatersein als „Privatproblem“ des Einzelnen gesehen und die Ausgestaltung der entsprechenden Pflichten auf die persönliche Ebene zurückverwiesen. Historische, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge werden oft ganz außer Acht gelassen. Betriebe und Verbände haben gute Gründe, das Thema „Väter im Betrieb“ auf später zu vertagen.
In diesem Umfeld ist etwa das Projekt „Hallo Pa!“ von Andreas Borter, das von der „Gesundheitsförderung Schweiz“ unterstützt wird, entstanden: Es will einen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung des Themas Vatersein in Betrieben und Organisationen leisten und den öffentlichen und politischen Diskurs rund um diese Fragen fördern.
Borters „Handbuch Väterarbeit, Grundlagen und Impulse für Väter und Verantwortliche in Betrieben und Organisationen“ liefert einen Beitrag zur Erreichung dieses Zieles. Es richtet sich in erster Linie an Männer und Frauen, die in ihrem beruflichen Alltag mit Themen der Arbeits- und Lebensplanung von Vätern konfrontiert sind – sei es im Personalmanagement, in sozialen und betreuerischen Aufgaben.


In seinen Ausführungen im Bildungshaus St. Hippolyt wird Borter aus theologischer und gesellschaftspolitischer Sicht auf die Ansätze eingehen, wies Vater-Sein angesichts der vielen Spannungsfelder unterstützen und beflügelt werden kann, wie väterlichen Ressourcen aufgezeigt und genutzt werden können oder auch wie Väter unterstützt und begleitet werden, ihr Vater-Sein nicht als „Pflicht“, sondern als Lebenschance zu sehen und zu gestalten.


Andreas Borter


Andreas Borter ist Theologe und diplomierter Organisationsberater. Er arbeitet freiberuflich als Supervisor, Organisationsberater und Genderfachmann. Seine aktuellen Schwerpunkte sind Gendertraining, Gender- und Männerpolitik, Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Väterberatung und. Er ist außerdem Koordinator für den Schweizer Vätertag Vorstandsmitglied im Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen
Andreas Borter hat Jahre viele Väter in unterschiedlichsten Lebenssituationen begleitet und vernetzt. In diesem Zusammenhang war er am Aufbau zahlreicher Väterprojekte in der Schweiz beteiligt.


Mehr:
kbw elternbildung: Eva-Maria Mayr, Tel. 0676/826615383
Bereich Familie Dr. Doris Kloimstein, Tel. 02742/324-3340
Anmeldung: per e-mail oder telefonisch 02742/324-3341