„Unsere Heiligen“ im Bildungshaus und im Internet

Nicht nur ins Bildungshaus St. Hippolyt halten die Bilder der Heiligen Einzug, sondern auch in die Wohnzimmer. Die Ausstellung „Unsere Heiligen“, an der 33 Künstlerinnen und Künstler mitgewirkt haben, ist bis 17. Dezember, Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr und Sonntag 8 bis 12 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten, Eybnerstraße 5, zu sehen. Rund um die Uhr können die Werke hingegen auf der Internetsite www.unsere-heiligen.com betrachtet werden. Unsere Heiligen – eine Ausstellung, der nicht ganz üblichen Art für das Bildungshaus St. Hippolyt, an der über dreißig Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken mitgewirkt haben. Mit einbezogen sind Objekte, die im Bildungshaus vorhanden sind.
Zum Auftakt intonierte die „All our Beloved Saints-Combo“ unter P. Jakob Deibl mit Gitarre und Posaune „Oh when the Saints go marching in“.
Die bunte Vielfalt der Werke regt an – Skulpturen und meist Bilder in verschiedenen Formen und Darstellungsweisen. Gemeinsam ist ihnen, die Heiligen – oder die Ausformungen des Heiligen – in Formen zu fassen, die einerseits unfassbar und geheimnisvoll wirken und andererseits das Wesentliche durchscheinen lassen. Farbenspiele, Symbole bis hin zu figürlichen Darstellungen versuchen sich diesem Thema zu nähern.


Spuren Gottes in unserer Zeit entdecken


„Heilige sind alle, die im Sinne des Gottes aller handeln“ heißt es im Untertitel. Und der Hauptreferent des Abends, Dr. Franz Eichinger, weist hin, dass jeder bei der Betrachtung von Heiligenbildern auch seine Vorstellungen und Absichten mit einfließen lässt. Oft werden sie so zu einem Spiegelbild der Sehnsüchte, die den Heiligen als „Ideal eines vollkommenen Menschen“ erscheinen lassen.
Heilige jedoch, so der Theologe, seien Menschen, die nicht abseits der Welt standen, sondern „ihre Erfahrung des Glaubens in diesem Leben und in dieser Welt“ gemacht haben. Sie seien „zutiefst glaubende Menschen, die sich im Leben den Herausforderungen ihrer Zeit stellten und darin versuchten, die Spur Gottes zu entdecken und ihr zu folgen“. Gerade dazu sollen auch die Werke dieserAusstellung anregen.


Die Homepage „Unsere Heiligen“ gibt dem Betrachter Gelegenheit, die Werke länger und intensiver zu erfassen und tiefer in ihre Aussagekraft einzudringen. Das Design wurde daher auch bewusst einfach gehalten, um das Wesentliche auf die Bilder selbst zu lenken.
Auf der Site www.unsere-heiligen.com sind alle bisherigen sechs Ausstellungen zu diesem Thema zu sehen; die aktuelle bereits vollzählig mit allen Bildern, die übrigen teilweise. Die Site enthält auch Hinweise auf die Künstler und ihre sonstigen Werke.