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„Stimme der Kirche wird gehört“

Der Lärm zu Silvester komme auch aus einer Angst vor der Zukunft, sagte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt zur Jahresschlussandacht am 31. Jänner im Dom von St. Pölten. Doch Christen könnten den Jahreswechsel „hoffnungsvoll feiern“. So sei es auch „ein Zeichen der Hoffnung“, dass bei zahlreichen kontroversen Themen des Vorjahres – wie der Partnerschaft für Homosexuelle oder der Kreuzdebatte – die Stimme der Kirche immer noch gehört werde, betonte Küng.
Bischof Küng wünschte sich, dass bei den großen gesellschaftspolitischen Fragen, „die auch 2010 in der Öffentlichkeit brennen werden“, sich möglichst viele Katholikinnen und Katholiken mit Leserbriefen und in Diskussionen „einmischen“. Die säkularisierte Gesellschaft stelle die die Rolle der Kirchen wie auch aller Religionen in Frage, so Küng. Zugleich müsse sich jedoch auch der Staat fragen lassen: „Wie hältst du es mit der Religion?“


Auch innerhalb der Kirche sei einiges in Bewegung: „Viel wird sich in den Pfarren ändern müssen, damit alles beim Alten bleiben, damit Gott auch heute noch zu den Menschen kommen kann“, sagte Küng wörtlich. Dass etwa die Pastoralen Dienste umgezogen seien und sich „an neue Büros gewöhnen“ müssten, sei ein passendes Bild dafür, „wie wir als Kirche neu werden müssen, um die Menschen der heutigen Zeit zu erreichen“.


Küng wies auf das Priesterjahr als einen besonderen Schwerpunkt auch für 2010 hin: „Das Neue Jahr wird unsere Diözese noch einmal ganz an die Seite der Priester stellen.“ In den kommenden Monaten würden in allen Teilen der Diözesen Wallfahrten mit der Bitte um neue Berufungen stattfinden. Höhepunkt sei schließlich die große Priesterwallfahrt im Juni nach Rom.


Ebenfalls im Juni 2010 findet erstmals in allen Diözesen die „Woche des Lebens“ statt, die dem „Familien-Bischof“ ein besonderes Anliegen ist. Eine Woche lang wird in zahlreichen Pfarren das Leben von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende im Brennpunkt stehen. „Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Kindern und den Menschen mit Behinderungen“, erklärte Küng, der dazu ein Schreiben aller österreichischen Bischöfe in den nächsten Wochen ankündigte.


Predigt im Wortlaut