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Stift Melk als Drehscheibe im Prandtauerjahr

Das Benediktinerstift Melk ist eines der Hauptwerke des Baumeisters Jakob Prandtauer, der vor 350 Jahren geboren wurde. Im Jubiläumsjahr versteht sich das barocke Baujuwel am Eingang zur Wachau als Drehscheibe und Informationszentrum für die zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen in Nieder- und Oberösterreich. Abt Georg Wilfinger eröffnete am Sonntag eine Sonderaustellung, die einen Überblick über das Gesamtwerk Prandtauers präsentiert.
„Wir haben dem weltberühmten Baumeister viel zu verdanken“, sagte Abt Wilfinger bei einer Festmesse in der von Prandtauer geplanten und erbauten Melker Stiftskirche. „Wir leben und wirken an einem Ort, der von Menschen aus aller Welt besucht wird.“ Wilfinger trug Abtstab und Mitra des Abtes Berthold Dietmayer, unter dessen Bauherrenschaft Prandtauer das Stift um- und ausbaute.
So wichtig die Kirchengebäude seien, die Menschen mit Profil wie Jakob Prandtauer gebaut haben, so wichtig seien auch Menschen mit Profil, die die Liebe Jesu, seine Zuwendung zu jedem einzelnen Menschen leben, betonte Wilfinger in seiner Predigt.


Im Anschluss an den Festgottesdienst führten Altabt Burkhard Ellegast, selbst Spezialist für die Bau- und Kunstgeschichte des Stiftes, und Kuratorin Huberta Weigl vom Institut für Kunstgeschichte an der Universität Wien durch die Ausstellung im Kellergewölbe des Stiftes, das ebenfalls von Prandtauer errichtet wurde.


Fotos:
- Sonderausstellung
- Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten; Wolfgang Huber, Diözesankonservator; Abt Georg Wilfinger
- Kuratorin Huberta Weigl; Altabt Burkhard Ellegast
- Orte mit Bauten Prandtauers