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Schach der Not

„Die Projekte stehen nicht an erster Stelle, sondern die Begegnung mit Menschen“, erklärt Hubert Haschka vom Arbeitskreis Weltkirche in Wiener Neustadt bei der Eröffnung der Ausstellung „Schach der Not“ im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Diese Ausstellung mit über 80 Bildern ist noch bis 28. März zu besichtigen und zeigt, wie Christen aus Österreich den Problemen in ärmeren Ländern gemeinsam mit Betroffenen entgegentreten. Bilder, die unter die Haut gehen: Menschen aller Hautfarbe bei der gemeinsamen Arbeit – am Feld, am Bau, in einer Werkstatt, in einer Schule … Seit 30 Jahren engagieren sich Christen aus dem Vikariat Süd, der weltweiten Not „Schach“ anzusagen. Es wachsen die Erfolge – zwar langsam, aber sicher. In einer Ausstellung mit der Fastenaktion der Diözese St. Pölten, Welthaus, Jugend eine Welt und missio zeigt diese Initiative im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten, was bereits geschehen ist und geschieht.


Es ist gleichsam eine Reise um die Welt, zu der Hubert Haschka vom Arbeitskreis Weltkirche einlädt. Probleme in den ärmeren Ländern des Südens werden zur Herausforderung für Menschen in Österreich. Gemeinsam mit den Betroffenen versuchen sie die Welt – die Lebenswelt jener, die kaum die Möglichkeit haben, sich selbst zu helfen – zu ändern. „Wir werden aktiv, wenn wir eingeladen werden, gemeinsam mit unseren Partnern eine Lösung zu finden“, sagt Haschka.


Für ihn sind die Projekte nicht das Wichtigste – „Es geht vor allem um die Begegnung mit den Menschen“, sagt er. Und dennoch: so entstehen Kleinkraftwerke in Peru, Schulen in Indien, Sri Lanka, Kongo, Tansania und weiteren Ländern der Erde, Werkstätten und Krankenhäuser, landwirtschaftliche Kooperationen und Bewässerungsanlagen.
Immer wieder heißt es „Schach der Wassernot“, „Schach dem Analphabetismus“, „Schach der Arbeitslosigkeit“, „Schach der Ausgrenzung“, usw.


Es sind zahlreiche „Schachzüge“, durch die Hubert Haschka mit seinen Mitarbeitern und Helfern der Not „Schach“ ansagen. Sei es durch Solidaritätsreisen mit Helfern, Zusammenarbeit in Projekten, durch Selbstbesteuerungsgruppen, Informationsarbeit in Pfarren oder Herausgabe eines Fastenkalenders. Und in den mehr als 80 Bildern der Ausstellung sieht man den Menschen ihre Hoffnung an, die diese Begegnungen bringen.