Ministrantentag 2019
Bischof beim Minitag 2019
Pfarrfestsaison
Weihbischof Anton Leichtfried bei der Karfreitagsliturgie
Familien
Ferien-Kinderlager
Pilgern im Sommer
 
 

Pastorale Dienste auf neuen Wegen

Auf neue Wege begeben sich die Pastoralen Dienste im neuen Jahr 2010. „Aufstehen, aufeinander zugehen“ ist das Motto. „Wir gehen noch enger auf Tuchfühlung mit den Menschen, mit ihren Wünschen, Sorgen und Hoffnungen“, sagt der Direktor der Pastoralen Dienste, Dr. Sepp Winklmayr. Und so stellt sich auch die „Marschroute 2010“ dar: als stetes Bemühen, Menschen auf ihrer Sinnsuche zu begleiten. Die Pastoralen Dienste starten mit neuen Impulsen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat viele Menschen erschreckt, viele sind erneut auf der Suche nach sicheren Werten und krisenfester Zukunft. „Wir können keine krisensichere Welt bieten, aber wir bieten eine Gemeinschaft, die auch in schweren Zeiten zusammenhält“, weist Winklmayr auf die vielen aktiven Gruppen in den Regionen und Pfarren hin, die sich um Fragen und Nöte der Menschen annehmen. „Die Vernetzung der Pfarren im Erneuerungsprozess ist eine Chance, über die eigenen Grenzen des Egoismus hinaus zu sehen und aufeinander zuzugehen“.
Gewissermaßen als äußeres Zeichen der inneren Erneuerung wird auch das Haus Klostergasse 15 renoviert, in dem die Pastoralen Dienste ab Herbst wieder unter einem Dach beisammen sein werden.


Jugend nimmt Kinderarmut unter die Lupe


Der Bereich „Kinder und Jugend“ setzt seinen Schwerpunkt auf die Herausforderungen durch die Kinder- und Jugendarmut, die bereits dramatische Auswirkungen erreicht hat, wie Bereichsleiterin Lucia Deinhofer erklärt. So wird bereits am 23. Jänner eine Klausur der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zu diesem Schwerpunkt stattfinden, um daraus „Konsequenzen für unsere Arbeit in den Pfarren zu ziehen“.
An weiteren großen Schwerpunkten ist Anfang Juli eine MinistrantInnenwallfahrt nach Rom geplant, Mitte Mai der „Solidaritätsmarsch“ der Katholischen ArbeiterInnenjugend nach Mariazell und vom 13. bis 15 August eine österreichweite Jugendwallfahrt, ebenfalls nach Mariazell, zu der tausende Jugendliche erwartet werden.
Beim „Jugendchöretag“ am 13. und 14. März in St. Pölten werden über 500 Jugendliche erwartet und Firmbegleiter können sich bereits am 16. Jänner beim FirmbegleiterInnentag über die neuesten Impulse für die Firmvorbereitung informieren.


Pfarrgemeinderäte machen mobil


„Glaubensräume öffnen – Lebensräume gestalten“ – dies wollen Pfarrgemeinderäte der Diözese im neu begonnenen Jahr in sogenannten „PGR-Tankstellen“. Wie jedes Fahrzeug tanken muss, um „nicht auf der Strecke zu bleiben“, sollen auch Pfarrgemeinderäte „einen Nachmittag oder einen Abend lang Gelegenheit zur Besinnung und Reflexion ihrer eigenen Tätigkeit erhalten“, sagt Bereichsleiter Christian Ebner. Die Impulse stellen einen Bezug von biblischen Texten zum aktuellen Leben in der Pfarre her und die Gemeinschaft mit Pfarrgemeinderäten aus anderen Pfarren eröffnet neue Perspektiven.
Solche „Tankstellen“ sind bereits vorgesehen: am Samstag, 27. Februar von 14.00 - 17.00 Uhr im Bildungshaus St. Benedikt in Seitenstetten, am Samstag, 27. Februar von 14.00 - 17.00 Uhr im Bildungshaus Stift Zwettl, am Samstag, 13. März, 14.00 - 17.00 Uhr im Canisiusheim Horn und am Dienstag, 23. März, 18.00 - 21.00 Uhr im Hippolythaus St. Pölten. (Anmeldung unter T 02742/324-3331 oder per e-mail)


Kirche fasziniert in ihrer Vielfalt


Das Spiel von Licht und Dunkel, von Kerzen und Scheinwerfern lässt viele Menschen Kirche neu erleben. 80 Kirchen und Kapellen haben in der „Langen Nacht der Kirchen“ in über 300 Programmpunkten Besucher und Neugierige jedweden Alters begeistert und in ihren Bann gezogen. „An dieser Erfolgsgeschichte bauen wir weiter“, sagt Bereichsleiter Axel Isenbart vom Bereich „Gesellschaftliche Verantwortung“.
Für die nächste Lange Nacht plant er bereits neue Initiativen, die sich am 28. Mai 2010 zeigen werden. Denn diese „Lange Nacht“ lebt vom Engagement und der Kreativität hunderter haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter in den Pfarren. Was sie auf die Beine stellen, spiegelt sich in der Vielfalt und Buntheit den Angebote wider. Menschen können ohne Schwellenangst die Kirche betreten; dort wird gesungen, getanzt, erzählt, meditiert, getrauert und gefeiert. Dabei zeigt sich der reiche Schatz der Pfarren wie in einem Brennpunkt sichtbar.
Im neuen Jahr ist die lange Nacht – ursprünglich für eine Großstadt entworfen – so richtig auf dem Lande angekommen. In über 100 Kirchen der Diözese wird es über 400 Programmpunkte geben: am Freitag, dem 28. Mai in zahlreichen Kirchen der Diözese.
Näheres auf der Homepage


Kinder neu staunen und entdecken lassen


„Staunen – fragen – Gott entdecken“. Dazu lädt der Bereich Familie Eltern und Kinder ein. „Kinder wachsen heute ist anders auf als noch vor zehn oder 15 Jahren“, weist Bereichsleiterin Doris Kloimstein hin. „Sie sind heute mit Fragen konfrontiert, auf die sie selbst keine Antwort mehr wissen“. Dennoch wollen sie mit ihren Kindern die Fragen des Lebens klären und ein geglücktes Leben führen.
Familienbildung, Kindererziehung und religiöse Erziehung sind daher für die „Fachstelle Beziehung – Ehe – Familie“ ein besonderer Schwerpunkt. Neu gibt es Elternkurse, die Erziehung und religiöse Kindererziehung praxisbezogen und lebendig vermitteln, ebenso Elternabende zur Erstkommunionvorbereitung.
Am 1. Mai gibt es in Maria Langegg ein „Fest der Familie“ und in der ersten Juni-Woche, der „Woche für das Leben“, Familiengottesdienste mit Kindersegnung, so am 6. Juni im Dom St. Pölten mit Familienbischof Klaus Küng.
„Ist Familie planbar?“ heißt ein Symposium mit dem Kath. Bildungswerk und der Kath. Arbeitnehmerbewegung im Herbst. Im Rahmen der Elternbildung gibt es Kurse für Großeltern mit Zertifikaten, die eine steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung möglich machen.
Vom 9. bis 11. Juli wird ein Wochenende für Familien: „Gemeinsam Gott entdecken“ angeboten.


Menschen neuen Sinn erschließen


„Sinnquell“ inspiriert, motiviert und stärkt die Lebenskompetenzen der Menschen. „Sinn ist ein immer wichtigeres Thema für die Menschen unserer Zeit“, erklärt Bereichsleiter Gerald Danner vom Bereich Bildung. Gerade heute wird beruflich oder privat Sinnlosigkeit sehr schmerzlich erlebt, sei es im Scheitern von Beziehungen oder durch Arbeitslosigkeit, führt er aus.
Bei „Sinnquell“ treffen sich Männer und Frauen in lockeren Gesprächsrunden und setzten sich mit ihnen wichtigen Themen auseinander. Sie werden von einem der vielen ausgebildeten Gesprächsleiter in den Pfarren begleitet - einmal, zweimal oder öfter. Laufend bietet das Katholische Bildungswerk solche Gesprächsleiterkurse an, die von immer mehr Menschen genutzt werden. Über 50 Themen sind in einer Mappe gesammelt und für „Sinnquell-Runden“ bereits ausgearbeitet.
In einem weiteren Schwerpunkt „Mensch – Entwicklung – Wirtschaft: welche Gesellschaft wollen wir?“ blickt das Bildungswerk auf die derzeitige Situation und spürt der christlichen Vision für eine neue Gesellschaft nach.