Österreichweite Rahmenordnung zum Umgang mit Missbrauch und Gewalt

Die Rahmenordnung für die Katholische Kirche in Österreich über Maßnahmen, Regelungen und Orientierungshilfen gegen Missbrauch und Gewalt wurde unter dem Titel „Die Wahrheit wird euch frei machen“ in Mariazell von den Bischöfen beschlossen.
Für Bischof Klaus Küng „ein richtungweisendes Dokument, das den Menschen im Land hoffentlich klar macht, wie ernst es die Kirche mit Opferschutz und Mißbrauchsprävention meint“.
Hier das gesamte Dokument"Die österreichischen Bischöfe haben drei sehr arbeitsreiche Tage voller Diskussion und gemeinsamen Nachdenken hinter sich. Herausgekommen ist m.E. ein richtungweisendes Dokument, das den Menschen im Land hoffentlich klar macht, wie ernst es die Kirche mit Opferschutz und Mißbrauchsprävention meint. Die Maßnahmen und auch die Stiftung "Opferschutz" mögen nach einer schweren Zeit viel zur Heilung beitragen! Nun wird es wieder einiges an Arbeit bedürfen, um österreichweit und auch in unserer Diözese all die guten Ideen, soweit nicht schon vorhanden, umzusetzen" resümiert Bischof Klaus Küng die Ergebnisse der Beratungen der Österreichischen Bischöfe vom 21. bis 23. Juni in Mariazell.


Die Generalvikare Österreichs haben mit Mitarbeitern aus den diözesanen Ombudsstellen einen Grundlagentext erarbeitet, dem die österreichischen Bischöfe bereits bei ihrer Frühjahrsversammlung zugestimmt haben. Eine Projektgruppe hat die Ausarbeitung der österreichweit gültigen Regelungen unter Einbeziehung von Experten übernommen, deren Ergebnis nun von den Bischöfen endgültig angenommen wurde.
Diese Regelungen stellen einen wichtigen Beitrag dar, Missbrauch und Gewalt zu verhindern und im Anlassfall professionell und konsequent zu handeln. Wesentlich ist auch, dass die nun erarbeitete und beschlossene Rahmenordnung durch konkrete Schritte in allen Einrichtungen der katholischen Kirche Österreichs umgesetzt wird.


Hier das gesamte Dokument