Lasst uns ziehn zu den Quellen des Lebens...

Von 1.-7. August 2010 fand in Rom die Internationale MinistrantInnenwallfahrt statt. 250 „Minis“ mit ihren BegleiterInnen aus der Diözese St. Pölten haben daran teilgenommen. Ein Reisebericht von Sabine Moser, Busbegleiterin bei der Wallfahrt. Aus 17 Ländern Europas kamen rund 54.000 Kinder und Jugendliche zusammen um einander bei gemeinsamem Singen, Beten, Feiern und im Gespräch zu begegnen. Auch aus der Diözese St. Pölten brachen 250 Ministrantinnen und Ministranten aus 27 unterschiedlichen Pfarren mit ihren BegleiterInnen mit fünf Bussen auf.
Nach einer Segensfeier mit dem Jungscharseelsorger P. Christoph Mayrhofer OSB im St. Pöltner Dom ging es in einer 14-stündigen Fahrt in die Ewige Stadt. Zu Beginn der Woche stand das 50-Jahr-Jubiläumfest des Internationalen Ministrantenbundes CIM auf dem Programm, bei dem eine vier Meter hohe Bronzestatue des Heiligen Tarcisius präsentiert wurde, die nun ihren Platz bei den Callixtus-Katakomben (= Begräbnisstätte dieses Patrons der Ministrantinnen und Ministranten) findet.
Am Mittwochvormittag erhielten alle Minis in Generalaudienz am Petersplatz von Papst Benedikt XVI. den Segen für ihren Dienst in den Pfarren. In seiner Ansprache betonte er mehrmals die Wichtigkeit dieses Dienstes und bedankte sich unter Jubelrufen mehrmals dafür.


Nach ausgewählten Besichtigungen (Domitilla-Katakomben, Kolosseum, Lateranbasilika, Trevi-Brunnen,...), die für die Kinder und Jugendlichen vom Ministrantenteam der Jungschar St. Pöltens speziell vorbereitet wurden, fand der Höhepunkt für die ca. 3.500 österreichischen Minis statt: Österreicher-Gottesdienst und Begegnungsfest in und um St. Paul vor den Mauern.
Gemeinsam mit dem Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer und weiteren Bischöfen feierten sie einen sehr stimmigen und bewegenden Gottesdienst, der ganz unter dem Motto der Wallfahrt „Trinken aus der wahren Quelle“ stand. Diese eucharistische Begegnung wurde mit einem schwungvollen und ausgelassenen Begegnungsfest weiter geführt, bei dem getanzt, gedichtet, ausgetauscht, begegnet – einfach gefeiert – wurde!


Mit dem Wallfahrtslied „Lasst uns ziehn zu den Quellen des Lebens“ verabschiedeten sich die Minis voneinander und fuhren am Tag darauf wieder in ihre Heimatpfarren, um dort zu erzählen und weiterzugeben, was sie erfüllt und bewegt.