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„Lasst euch mit Gott versöhnen!“

Mit dem Pauluswort „Lasst euch mit Gott versöhnen!“ ruft Bischof Klaus Küng die Gläubigen zum Empfang des Bußsakraments während der Fastenzeit auf. Besonders im aktuellen Priesterjahr sei die „Aufgabe des Priesters als Vermittler zwischen Gott und den Menschen in den Blick zu nehmen“. Das Beeindruckendste am Leben des heiligen Pfarrers von Ars – dessen 150. Todestag ist Anlass für das Priesterjahr – ist für Küng die Tatsache, dass unzählige Menschen aus ganz Mitteleuropa bei diesem einfachen Landpfarrer beichten wollten.
In seinem Fastenhirtenwort bedauert Bischof Küng „die weit verbreitete Relativierung der Gebote Gottes und der Kirche“ und das schwindende Sündenbewusstsein. Trotzdem gelte, was der hl. Johannes lehrt: „Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.“ (1 Joh 1,8-9)


Küng empfiehlt, sich nicht nur mit der Teilnahme an einer Bußfeier zu begnügen. Diese könne zwar eine Hilfe zur Besinnung und Gewissenserforschung sein, ersetze jedoch nicht die sakramentale Beichte. Es sei wichtig, so Küng, unsere Beziehung zu Gott, unsere Beziehung zu den Anderen, unsere Einstellungen und Haltungen in der Familie, am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unseres Lebens durchzugehen und zu prüfen.


„Nach langer Zeit wieder einmal zu beichten, kann eine ungeheuer befreiende Erfahrung sein“, betont der Bischof. „Erst im Bußsakrament kann man sich ohne Angst seiner eigenen Schwäche, seinen Fehlern stellen und echte Befreiung erfahren.“ Das Wichtigste dabei sei die Reue, die Aufrichtigkeit und Bereitschaft zur Änderung voraussetze. „Ein Neuanfang lohnt sich“, schreibt Küng: „Probieren Sie es einfach.“


Fastenhirtenbrief im Wortlaut