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„Keine Rezepte, sondern Freude an Kindern und Familie“

Das Niederösterreichische Familienreferat und die Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten überreichten 23 neuen Absolventinnen des Lehrgangs für Eltern-Kind-Gruppenleiterinnen ihre Zertifikate. 21 der Absolventinnen kommen aus der Diözese St. Pölten. Derzeit gibt es 45 Eltern-Kind-Zentren, die als „soziale Treffpunkte“ zur „Unterstützung von Eltern und Familien“ dienen, wie Landesrätin Johanna Mikl-Leitner betonte. Die zweijährigen Lehrgänge finden in St. Pölten, Zwettl und Seitenstetten statt.
Die Ausbildung zu Eltren-Kind-Gruppenleiterinnen biete „keine Rezepte, sondern Freude an Kindern und Familie“, betonte die Ausbildungsleiterin Anita Nussmüller, die von Mikl-Leitner als „Seele“ und „Motor“ des Projektes bezeichnet wurde. Die Ausbildung gliedert sich in einen Grundlehrgang, in dem die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen, und einen Aufbaulehrgang, in dem es vor allem um die Eltern geht. Dabei stehe vor allem viel konkrete Praxis mit den Kindern im Mittelpunkt, so Nussmüller.


„Die Eltern-Kind-Gruppen sind eine Erfolgsgeschichte, die qualifizierte Begleiterinnen braucht“, sagte Mikl-Leitner im NÖ Landhaus. Um Familie und Beruf zu vereinbaren bräuchten Eltern einerseits finanzielle Unterstützung, andererseits jedoch auch geeignete Einrichtungen. Mit der Geburt eines Kindes werde das Leben der Eltern „ein um das andere Mal auf den Kopf gestellt“, wie Christian Milota von der NÖ Landesakademie bemerkte. Die Eltern-Kind-Gruppen, die „Hand in Hand“ vom Familienreferat des Landes und der Diözese geführt werden, begleiten die Eltern und Kinder in einer „wichtigen Phase ihres Lebens“, so Milota: „Die Eltern sind froh über eine entsprechende Hilfe und kompetente Unterstützung.“