Jugendliche erlebten Weltkirche in Taize

18 Jugendliche und junge Erwachsene aus der westlichen Region der Diözese St. Pölten erlebten in Taize in Frankreich eine Woche lang Weltkirche mit Jugendlichen aus anderen Ländern und Nationen. Seit zwei Jahren gibt es eine lebendige Gebetsbrücke und -freundschaft zwischen Jugendlichen der Pfarre St. Valentin und Steyr, die mit einer Taizereise vor zwei Jahren ihren Anfang genommen hat. Unter der Leitung von Dekanatsjugendleiterin Michaela E. Lugmaier von der Jugendpastoral Amstetten und Haag und Dekanatsassistent Klaus-Peter Grassegger aus Steyr haben die Jugendlichen eine Woche lang in der Gemeinschaft von Taize verbracht.


Im burgundischen Taize befindet sich die von Roger Schütz ins Leben gerufene Brüdergemeinschaft, die alljährlich Jugendliche aus aller Welt zu wöchentlichen Jugendtreffen einlädt. Wenn Jugendliche im Alter von 17 bis 25 Jahren nach Taize kommen, können sie zehn Tage in einer jugendlichen, international gemischten "Glaubens-Zeltstadt-Gemeinschaft“ mit leben. „In Taize geschieht das, was im Pfingstbericht als das Sprachenwunder geschildert wird - Menschen aus über 70 Ländern rund um den Globus sprechen eine gemeinsame Sprache und leben miteinander Frieden und Solidarität“, schildert Michaela Lugmaier ihre Eindrücke.
Gebete, stimmungsvolle Gesänge und Gespräche sowie der Austausch in Kleingruppen mit Teilnehmerinnen aus 80 Ländern der Erde ließen diese Tage für die Teilnehmerinnen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


"Mir hat besonders gefallen, dass dort so viele Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen beisammen sind. Auch die Gesänge während der Gebetszeiten waren toll. Ich möchte auf jeden Fall wieder hinfahren. Taize ist schwer zu beschreiben: man betet gemeinsam, tauscht sich aus, singt und … - es ist einfach super", meint eine begeisterte Teilnehmerin am Ende der Woche.