Hirtenbrief zur Woche für das Leben

Die Woche für das leben wird erstmals in allen Diözesen Österreichs Ende Mai bis Anfang Juni durchgeführt. In einem Hirtenbrief aus diesem Anlass machen die Erzbischöfe und Bischöfe Österreichs den Familien Mut zu „Ehe, Familie und Kindern“. Die Anliegen des Hirtenbriefes werden am 18. April in den Kirchen verlesen. Der „Wunsch nach stabilen Familien“ sei bei sehr vielen Menschen und auch bei jungen Menschen stark verankert, betonen die Bischöfe in ihrem Hirtenwort. Es seien gerade die Familien, die das menschliche Leben von seinem Anfang an bis zu seinem Ende besonders fördern und tragen.
Heute sei das Prinzip Ehe und Familie schwächt und gefährdet, bedauern die Bischöfe. Sie weisen darauf hin, dass es letztlich keine Hilfe sei, wenn man Prinzipien und Ideale für generell unerreichbar halte und einfach kapituliere.
Vielmehr rufen die Bischöfe auf, Allianzen zu bilden gegen einen Trend, „der die Zukunft der Gesellschaft und der Kirche in ganz Europa aufs Spiel setzt!. Sie fordern auf, sich auf das Unrecht zu besinnen, das jenen angetan werde, „deren Leben durch Abreibung ausgelöscht wird“.
In der „Woche für das Leben“ werden in jeder Diözese besondere Initiativen gesetzt, die das Eintreten der Kirche für das Leben unterstreichen.


Der Hirtenbrief im Wortlaut