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Generalsanierung von Maria Taferl vor Abschluss

Mit der siebten und letzten Bauetappe am Beginn des Jubiläumsjahres 2010 gehen auch die umfassenden Restaurierungsarbeiten an der Basilika von Maria Taferl zu Ende. Zum 350-jährigen Jubiläum des Wallfahrtsortes, der am 12. September mit der Weihe des neuen Volksaltares seinen Höhepunkt findet, werden sämtliche Sanierunsarbeiten abgeschlossen sein. Maria Taferl wird auch bei der geistigen Erneuerung der Diözese eine wichtige Rolle spielen, erklärte Bischof Klaus Küng vor der Kuratoriumssitzung zur letzten Renovierungsetappe in Maria Taferl. Dieser Ort sei schließlich auch der “Hauptwallfahrtsort der Diözese”. Die heutige große Verunsicherung in ganz Mitteleuropa zeige, dass eine echte Erneuerung dringend notwenig sei. Die Menschen suchten wieder nach einem Halt im Leben, was die wachsende Pilgerbewegung zeige. Gerade die „Leidensmutter von Maria Taferl“ sei in den vergangenen Jahrhunderten für die Menschen stets ein Ort des Trostes und der Zuflucht gewesen. Der Bischof kündigte an, dass gerade die Altarweihe am kommenden 12. September „ein Akt der gesamten Diözese“ sein werde.


Die Kosten für die Gesamtrenovierung bezifferte der Vorsitzende des Kuratoriums, Landeshauptmann Erwin Pröll mit 3,7 Millionen Euro. Das Land Niederösterreich habe ein Drittel der Kosten übernommen, wies er hin und kritisierte, dass sich der Bund im Laufe der Restaurierungsarbeiten von einer kostenmäßigen Beteiligung “immer mehr zurückgezogen” habe. Einen großen Anteil habe die Diözese zu tragen, aber auch Pfarre und Gemeinde. Der Verein zur Erhaltung der Basilika von Maria Taferl unter Vorsitz von Erwin Hameseder habe durch verschiedene Initiativen und Benefizveranstaltungen sowie Spenden über eine Million Euro aufgebracht.


Im vergangenen Jahr wurden die Sanierungsarbeiten im Eingangsjoch und der Orgelempore sowie dem Orgelgehäuse durchgeführt. Die Fresken aus der Werkstatt von Antonio Beduzzi wurden gereinigt und saniert und vor allem das Rokoko-Orgelgehäuse mit der Brüstungspositiv in mehr als 1.000 Arbeitsstunden wieder in die ursprüngliche Fassung versetzt.
Zurzeit wird das gesamte Werk mit 53 Registern und 3.500 Pfeifen gereinigt, das Spielwerk erneuert, mit einem elektrischen Antrieb versehen und der viermanualige Spieltisch wieder dem historischem Bestand entsprechend an zentraler Stelle aufgestellt.
Heuer werden noch die Außenfassaden des West- und Ostturms saniert, ebenso die Weihwasserbecken und kleinere Arbeiten im Eingangsbereich durchgeführt und der Aufgang zur Orgel wieder mit Votivbildern geschmückt.


Als erster Anlass im Jubiläumsjahr von Maria Taferl wird im Gedenken an die erste Heilige Messe in diesem Gnadenort am Freitag, 19. März um 19 Uhr ein Festgottesdienst mit vorhergehendem Rosenkranz und anschließender Lichterprozession gefeiert.