Weihbischof Anton Leichtfried bei der Karfreitagsliturgie
Pilgern im Sommer
Erntekrone
 
 

„Feuer und Flamme“

„Wir wollen uns auf diesem Stück des Jakobsweges darauf besinnen, was uns helfen kann, für Jesus und seine Sache Feuer und Flamme zu sein“. So der Pastoraltheologe und Leiter der Berufungspastoral Dr. Gerhard Reitzinger am Beginn der Wallfahrt, die von der Ferdinandwarte bei Oberbergern auf dem Jakobsweg durch den Dunkelsteinerwald nach Maria Langegg führte. Reitzinger rief die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, über ihre eigene Brufung nachzudenken und sich zu fragen, woher dieses Feuer komme, das zu begeistern vermag. Er verwies dabei auf die Heiligen, die selbst für Jesus „Feuer gefangen“ haben. In weiteren Stationen erhielten die Pilger gedankliche Impulse zum Motto der Wallfahrt „Let it burn“, die schließlich in die Erkenntnis der Emmausjünger mündete, wie das Lukasevangelium berichtet: „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?“


Nach etwa vier Stunden mit einigen Stationen erreichten die Pilger das Ziel Maria Langegg, wo sie mit Bischof Klaus Küng die Messe feierten. An der Berufungswallfahrt haben etwa 100 Personen, darunter viele Jugendliche teilgenommen, etwa 20 Studentinnen und Studenten der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Campus Krems-Mitterau und über 20 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule, des polytechnischen Lehrgangs sowie der Hauptschule aus Langenlois.