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Fest vertrauen, dass sich der Geist Gottes die Bahn bricht

„Wir können fest vertrauen, dass sich der Geist Gottes die Bahn bricht, das Reich Gottes im Wachsen ist und wir dafür Zeugen sein dürfen“. so Pfarrer Freihsl von der altkatholischen Kirche beim ökumenischen Gottesdienstes am 24. Jänner, in der Leopoldkapelle im NÖ Landhaus am Ende der Ökumenischen Gebetswoche in St. Pölten. An diesem Gottesdienst nahmen auch der stellvertretende Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Kanzler Dr. Gottfried Auer, Superintendent Mag. Paul Weiland von der evangelischen Kirche, Superintendent Lothar Pöll von der methodistischen Kirche, Pfr. Mag. Baukje Leitner von der evangelischen Kirche und der Rektor der philosophisch-theologischen Hochschule St. Pölten, Dr. Josef Kreiml teil.


Freihsl wies in seiner Predigt auf den Beginn der Ökumene bei der Missionskonferenz in Edinburg vor 110 Jahren hin. Viele Schwerpunkte haben sich seitdem verschoben und vieles was dort gesprochen wurde sei heute überholt. Dennoch, so Freihsl, habe damals ein Weg der Gemeinsamkeit begonnen, der in die Zukunft hineinführt. Ziel sei nicht eine vollkommene Übereinstimmung in allen Fragen, sondern der Wille, Christus im gemeinsamen Einsatz und zum Wohl anderer in der Welt zu bezeugen.


Auich der evangelische Superintendent Paul Weiland bestätigte diese Entwicklung: die Zusammenarbeit in sozialen Fragen sei beispielhaft und auf theologischem Gebiet habe man viele Gemeinsamkeiten festgestellt, erklärte er. Dennoch sei der Auftrag der Einheit, in der Welt ein glaubwürdiges Zeugnis zu geben, noch nicht erfüllt, bedauerte er. Noch immer werde die von Christus geschenkte Versöhnung von vielen Christen „viel zu viel ignoriert“. Er rief die Anwesenden auf, dafür zu beten, glaubwürdige Zeugen der Einheit zu sein.


Beim Gottesdienst, den der Gospelchor der Evangelischen Gemeinde musikalisch mitgestaltete, wurde in der Kollekte für eine Friedensstiftung im ehemaligen Jugoslawien gesammelt - ein Projekt des Ökumenischen Rates, um einstige Gegner verschiedener ethnischer Gruppen miteinander zu versöhnen.