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Es muss dunkel sein, um besser zu sehen

„Manchmal muss es dunkel sein, damit wir besser sehen“, sagt Bischof Klaus Küng zur bevorstehenden „Langen nach der Kirchen“, die am Freitag, dem 28. Mai, in zahlreichen Kirchen durchgeführt wird. Man müsse sich „der äußeren Sinne entledigen, um die inneren zu schärfen“, sagte er. Superintendent Paul Weiland bezeichnet die „Lange Nacht der Kirchen“ als eine Erfolgsgeschichte. Auch heuer werden zu diesem Anlass wieder 20.000 Menschen in den teilnehmenden Kirchen im Westen Niederösterreichs erwartet. „Menschen tragen Sehnsucht im Herzen“, sagte Bischof Klaus Küng bei der Vorstellung der Langen Nacht der Kirchen in einem Pressegespräch und wies auf die Vielfalt der Angebote hin. Diese reichen von Konzerten bis zu besinnlicher Stille und Meditation. Menschen können in dieser Nach die Kirche wieder neu entdecken lernen, wies der Bischof hin.


Superintendent Paul Weiland erklärte, dass sich die Kirchen in dieser Nacht in einem offenen, einladenden und lebendigen Bild zeigen. Sie bieten ihren inneren Reichtum auch jenen an, die nur mehr wenig Verbindung zu ihr haben. Mit dieser Aktion, so Weiland, begebe sich die Kirche wieder auf die Spuren des Apostels Paulus, der in seinem Brief an die Korinther schrieb „Allen bin ich alles geworden“. So konnten sich etwa im vergangenen Jahr bei einer Kirche Jugendliche und ältere Personen unter dem Motto„Ich hänge an meiner Kirche“ vom Turmfenster abseilen lassen, wies Weiland auf einen speziellen Event hin.


Auf einen mehrfachen Zugang der Sparkasse NÖ West zu dieser „Langen Nacht“ verwies dessen Vorstandsdirektor Otto Korten: die Nachbarschaft zur Diözese am Domplatz und die Beziehungen zu den Kirchen insgesamt. Es sei seinem Unternehmen ein Anliegen, der Kirchen jenen Stellenwert zu geben, den sie brauche. Menschen suchen heute nach etwas, das sie über die kulturellen Veranstaltungen in der Langen Nacht wieder finden können.


Von der Turmbesteigung bis zum Musikerlebnis


Im Bereich der Diözese St. Pölten haben in dieser Nacht über 85 Gotteshäuser – von Amstetten bis Zeiselmauer - der katholischen, evangelischen, altkatholischen oder methodistischen Kirche geöffnet und bieten den Besuchern in 500 Programmpunkten Einblick in ihre künstlerischen und geistlichen Schätze.
Gläubige, Interessierte, Neugierige und Suchende sind eingeladen, die Kirchen in einem neuen Licht zu erleben. Die Angebote sind vielfältig. Sie reichen Turmbesteigungen, über Gebet, Meditation und Gottesdiensten, bis hin zu musikalischen Darbietungen der Klassik wie der Moderne, aber auch Ausstellungen. Diese „Lange Nacht“ ist ebenso eine Begegnung mit den Ausdrucksformen christlichen Glaubens in Architektur, Musik, Mystik und Liturgie. Und vor allem eine Begegnung mit Menschen, die in der Kirche eine Heimat gefunden haben


Bischof und Superintendent „daheim und unterwegs“


Bischof Klaus Küng wird an diesem Abend um 17 Uhr Segnungsgottesdienst für Familien und Kinder im Dom leiten und sich von 20.15 Uhr bis 21 Uhr im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes den Fragen der Besucher stellen. In der übrigen Zeit will er einige Kirchen und Programmpunkte der Langen Nacht besuchen.
Superintendent Paul Weiland wird um 18 Uhr am ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in der altkatholischen Kirche teilnehmen, anschließend in der evangelischen Kirche sein und daneben einige Kirchen und Stationen besuchen.


Programmhefte


In allen Kirchen der Stadt sowie in den teilnehmenden Kirchen sind Programmhefte zur freien Entnahme aufgelegt, in der alle Stationen und Programmpunkte sämtlicher Kirchen im Diözesangebiet aufgelistet und beschrieben sind. Zündhölzer als Geschenk an die Besucher sollen auf die Symbolik des Lichtes in dieser Nacht verweisen.


Informationen über die Lange Nacht in allen Diözesen Österreichs mit Veranstaltungen in über 700 Kirchen findet man auf www.langenachtderkirchen.at.