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"Ehrenbürger Jakob Prandtauer"

"Den Prandtauer-Preis könnte man ihm nicht verleihen, aber Ehrenbürger würde er heutzutage sicher werden". Mit diesen Worten erwies Bürgermeister Matthias Stadler bei der Pressekonferenz am 5. Mai 2010 im Stadtmuseum St. Pölten dem großen Barockbaumeister seine Hochachtung. Ein neuartiges Konzept präsentierte Stadler zusammen mit Thomas Pulle (Stadtmuseum), Carl Aigner (Landesmuseum), Wolfgang Huber (Diözesanmuseum) sowie Alt-Abt Burkhard Ellegast (Stift Melk): zum 350. Geburtstag nicht eine, sondern vier Ausstellungen, drei davon in St. Pölten, eine in Stift Melk. Thomas Puller erläuterte die Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede der Ausstellungen. Obwohl man sich in Grafik und Katalogformat an eine übergeordnete Werbelinie halte, seien die Einzelausstellungen sehr verschieden. Während das Stadtmuseum sich mit den unbekannteren, "weltlichen" Bautätigkeiten Prandtauers des Tiroler Architekten befaßt (vom Schüttkasten bis zur Brücke!), kann man sich im Diözesanmuseum auf die Spuren seiner kirchlichen Bauprojekte begeben und im Landesmuseum einen sehr lebendigen Ausflug in den barocken Lebensalltag zur Zeit Prandtauers unternehmen.
Und was findet der Besucher im Stift vor? "Bei uns steht halt einfach Melk da", scherzte Alt-Abt Ellegast und verwies dann sofort auf die besondere Ausstellung "Happy Birthday Prandtauer" in den Kellerräumen hin, wo man einen bislang einzigartigen Spaziergang durch alle Kunstwerke Prandtauers unternehmen kann.


Die Ausstellungen öffnen am 7. Mai (Stadtmuseum), 8. Mai (Diözesanmuseum) sowie am 9. Mai (Landesmuseum) und ziehen sich bis in den Herbst bzw. nächstes Jahr. Stift Melk lädt ein zum feierlichen Pontifikalamt in der Stiftskirche am 9. Mai um 9:30.
Es gibt auch ein gemeinsames Prandtauer-Sammelticket.