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Dr. Walter Feninger mit Kalcherpreis ausgezeichnet

Den diesjährigen Anton Kalcherpreis des Lionsclubs erhielt der Geschäftsführer des SOMA Marktes Dr Walter Fenninger. Die Überreichung nahmen der Präsidenten der Lions DI Peter Schubert und Bgm. Mag. Matthias Stadler vor. Feninger war von 1982 bis 2002 Generalsekretär der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten und wurde 2004 Geschäftsführer des SOMA-Marktes in St. Pölten. Nach der Matura am Stiftsgymnasium Melk studierte Feninger Technische Chemie an der TU Wien und war zunächst in der Papierindustrie tätig, ehe er 1982 Generalsekretär der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten wurde. Schon im selben Jahr beginnt Walter Feninger als ehrenamtlichen Mitarbeiter auch im Vorstand der Emmausgemeinschaft, der er zwölf Jahre lang auch als Obmann vorstand. Im Jahr 2004 erfolgt die Gründung von SAM/Soma St.Pölten.


In der Laudatio wies Mag. Karl Rottenschlager auf die drei wichtigsten Ziele von SOMA hin: sie schaffen neue Arbeitsplätze, unterstützt Menschen mit geringem Einkommen und sind eine Maßnahme gegen Verschwendung von Nahrungsmitteln.
Soma St. Pölten mit Dr. Feninger an der Spitze wurde bald zum Modell für die Sozialmärkte in NÖ. In der Folge entstehen durch die Initiative von Feninger acht weitere Sozialmärkte, und zwar in Ternitz, Tulln, Mödling, Stockerau, Klosterneuburg, Amstetten, Waidhofen/Ybbs und der mobile Waldviertler SOMA-Markt.
Auch die Sozialmärkte in Krems, Wr. Neustadt und Schwechat entstanden in enger Zusammenarbeit mit Soma St. Pölten. Insgesamt profitieren derzeit jährlich mehr als 7.000 einkaufsberechtigte Personen mit geringem Einkommen von den Somamärkten.


Der Anton Kalcher-Preis wurde 1987 vom Lions Clubs St. Pölten ins Leben gerufen und wird jährlich für besondere Verdienste und Leistungen im Interesse des Gemeinwohls durch eine unabhängige Jury, der namhafte Persönlichkeiten der Stadt St. Pölten angehören, vergeben.
Anton Kalcher lebte von 1800 bis 1861 in St. Pölten. Er gründete eine Erziehungsanstalt für arme, schutzbedürftige Knaben, in der diese verpflegt und erzogen oder während der schulfreien Zeit beaqufsichtigt wurden. Nach dem Tod übernahm sein Sohn Johann Kalcher die Leitung der Anstalt. Nach Kalchers Tod kam die Anstalt unter die Verwaltung des städtischen Jugendamtes.


Foto: Preisüberreichung an Dr. Walter Feninger durch DI Peter Schubert und Bgm. Mag. Matthias Stadler. Foto: Vorlaufer.