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Diözesane Ergebnisse nach dem PGR-Kongress

„Ich habe den Kongress als eine fruchtbare Erfahrung empfunden“, betonte Bischof Klaus Küng nach dem Abschluss des PGR-Kongresses in Mariazell. Anfangs seien die Diskussionen stellenweise sehr heftig geführt worden, „wie das immer der Fall ist, wenn jeder sein mitgebrachtes Gepäck ausschüttet“. Danach seien alle Teilnehmer - auch durch die gemeinsamen Gebetsaktionen – mehr und mehr „Familie“ geworden, so der Bischof. „Mitnehmen konnte ich einen Einblick in die Vielfalt der Menschen, die sich großzügig in der Kirche engagieren“, resümierte Küng.
In Arbeitsgruppen tauschten sich die Delegierten am Ende des PGR-Kongresses in Mariazell darüber aus, was sie mitnehmen und was sie beeindruckt hat. Der Erfahrungsbogen spannte sich von „spürbarer Gemeinschaft“, „Offenheit und Betroffenheit der Bischöfe“ und „Bischöfe gemeinsam mit uns unterwegs“ über das „Bild der Familie Gottes“, „Spüren der Verbundenheit und Offenheit“ bis zu „Wertschätzung der Arbeit der Pfarrgemeinderäte“ und „Aufbruchstimmung“. Die Pfarrgemeinderäte wurden als „Grundgewebe und Lebensboden der Kirche“ definiert.


Viele Ideen sprudelten zu den Fragen „Was tragen wir weiter?“ und „Was wünschen wir uns?" Grundsätzlich sollten die Anliegen und Impulse aus dem Kongress in die Dekanate, Pfarren und Pfarrgemeinderäte weiter getragen werden, besonders folgende Themen:


- die Frage der Leitung in den Pfarrgemeinden weiterentwickeln
- Lebenskultur der Priester in den Blick nehmen
- Arbeitskreis für „Neues“ gründen, dazu Unterlagen und Unterstützung von der Diözese
- offizielle Beauftragung von Ehrenamtlichen für ihre Aufgaben
- Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen
- Zukunftsprozess: Wie schaut es in 25-30 Jahren aus?
- auf Burnout auch der Ehrenamtlichen achten
- Aufbruchstimmung in die Gemeinden tragen
- Charismen auch außerhalb des PGR suchen, fördern und unterstützen
- Einladung von Pfarrgemeinderäten zu Dekanatskonferenzen
- Dankdfest für Pfarrgemeinderäte am Ende oder Sendungsfeier am Beginn der Periode


Als nächsten Schritt nach Kongress und Wallfahrt wird es unter Einbindung der Delegierten bis Ende November 2010 in allen 20 Dekanaten der Diözese St. Pölten Treffen von PGR-Vorständen (inkl. der Hauptamtlichen) geben, um die Anliegen des Kongresses weiter zu tragen und weiter zu entwickeln. Die Termine sollen bis Sommer fixiert werden. Im August sollen über das Medium „PGR-Nachrichten“ alle 8.000 Pfarrgemeinderäte über den Kongress direkt informiert werden.


Zur Vertiefung der Spiritualität werden in der Fastenzeit 2011 auch die PGR-„T(D)ankstellen“ in vier Regionen der Diözese angeboten. Im Blick ist aber auch schon alles rund um die PGR-Wahl 2012. Für ein gutes „Startpaket“ im Sinn von Befähigung und Ausbildung der neuen Pfarrgemeinderäte am Beginn der Periode beginnen die Planungen jetzt schon.