Der „1. Schritt“ im Dom

„Ziel dieser 33 Tage, die heute anfangen und am 8. Dezember ihren Abschluss finden, ist eine bewusste Erneuerung unseres Entschlusses, in den heutigen Verhältnissen konsequent als Christen zu leben“, betonte Bischof Klaus Küng bei der diözesanen Startveranstaltung zu den „33.Schritten“ im Dom zu St. Pölten. 200 Betende waren gekommen, um gemeinsam den ersten Schritt der 33tägigen Exerzitien im Alltag zur „Weihe an Christus durch die Hände Mariens“ zu setzen. In der Diözese St. Pölten nehmen rund 9.000 Gläubige an dieser Initiative zur geistlichen Erneuerung teil, in ganz Österreich sind es über 25.000.
Für Bischof Küng war die Renovierung der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl der „Auslöser“ für die Initiative der „33 Schritte“: „Ich dachte mir: Wie schön wäre es, wenn unsere ganze Diözese so ähnlich von Neuem zu leuchten und zu wirken anfinge?“ Gerade den Menschen in der heutigen Wohlstandsgesellschaft würde bei allem Reichtum das wichtigste oft fehlen, jedoch seien „die Sehnsüchte vorhanden“, so Küng. Die Texte des Begleitheftes für die Tauferneuerung würden helfen, „hinzuhören, auf das, was Gott uns sagt“. Es, sei wichtig „sich den Themen und Fragen zu stellen, den Dingen auf den Grund zu gehen, aufrichtig zu überlegen: Was willst du von mir? Was soll ich ändern? Wo muss ich wachsen? Wovon muss ich Abstand nehmen?“


Während der 33 Tage gibt es in der ganzen Diözese rund 80 Begleittreffen in verschiedenen Pfarren und Gemeinschaften, die Austausch, Vertiefung und geistliche Begleitung während der Exerzitien ermöglichen sollen. Zum Fest Mariä Empfängnis, am 8. Dezember, erfolgt an sieben „offiziellen“ Weiheorten und in zahlreichen weiteren Kirchen die feierliche Tauferneuerung.


www.33schritte.at