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Caritas bittet um Spenden für Flutopfer in Pakistan

Die starken Regenfälle und Erdrutsche der vergangenen Wochen haben in den nordwestlichen Regionen Pakistans schwere Zerstörungen verursacht. Nach Angaben der Einsatzkräfte haben bisher mehr als 1.100 Menschen ihr Leben verloren. Die Überschwemmungen, die im pakistanischen Teil von Kaschmir begonnen hatten, betreffen inzwischen auch weite Landesteile in den zentralen Regionen Pakistans. Etwa 14 Millionen Menschen sind insgesamt von den Fluten betroffen, Zehntausende sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.
Es handelt sich um die schwersten Überschwemmungen in Pakistan seit nahezu hundert Jahren. Die Wassermassen haben Straßen, Brücken und Gebäude mit sich gerissen, vielerorts sind die Dämme überspült. Die Versorgung mit Strom und Trinkwasser ist vollständig zusammengebrochen. Retter versuchen verzweifelt, von den Fluten Eingeschlossene mit Booten und Hubschraubern zu evakuieren und Verletzte zu bergen. Die Caritas bittet um Spenden, um die Partnerorganisationen vor Ort zu unterstützen. „Pakistan ist ein Partnerland der Caritas St. Pölten und durch die Ärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau stark mit St. Pölten verbunden“, erklärt Caritas-Direktor Friedrich Schuhböck.


Katastrophenhelfer der Caritas Pakistan versorgen 1.300 besonders schwer betroffene Familien mit Nothilfen wie Lebensmitteln, Zelten und Hygieneartikeln; Zur Zeit werden etwa 3.000 Verletzte oder auf ärztliche Hilfe angewiesene Patienten vom Caritas-Gesundheitsteam medizinisch versorgt. Die Erkundungsteams der Caritas Pakistan schätzen die Lage als besorgniserregend ein. Eric Dayal, Nothilfe-Experte der Caritas Pakistan, berichtet aus den von ihm besuchten Regionen, dass ein Großteil der Häuser von den Wassermassen zerstört wurden und die Betroffenen in höher gelegene Stellen der Städte und Dörfer flüchten mussten.
Die Helfer befürchten, dass in den stehenden Gewässern Seuchen ausbrechen könnten. Um dem vorzubeugen, richtet die Caritas medizinische Gesundheitsposten ein, in denen Impfungen vorgenommen werden können. Die Mitarbeitenden besorgen Medikamente und medizinisches Gerät in Absprache mit den örtlichen Behörden vor Ort.


Die Caritas geht davon aus, dass die Menschen länger auf Hilfe angewiesen sein werden, da große Teile der landwirtschaftlich genutzten Flächen so schwer überflutet sind, dass das Ackerland in absehbarer Zeit keine Ernte mehr erbringen wird.


Spendenkonto:
PSK 7.700.004, BLZ 60.000