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Bischof Küng: Kindern die Chance geben, von Gott zu hören

„Religionslehrer sind ein Schatz, den wir haben, damit Kinder und Jugendliche wenigstens einmal die Chance haben, von Gott zu hören.“ Das stellte Bischof Klaus Küng bei einer Ehrung von Religionslehrerinnen und Religionslehrern in St. Pölten fest. Die Kirche befinde sich wie die gesamte Gesellschaft in einem „gewaltigen Umbruch“. Es gelte jedoch, nicht zu „jammern“, betonte der Bischof, sondern „sich den Herausforderungen zu stellen und bei Kindern und jugendlichen etwas in Bewegung zu bringen“. Küng dankte den Religionslehrer/innen, dass sie sich dem „Abenteuer der Weitergabe des Glaubens“ stellten.
Die neuesten Zahlen zum Religionsunterricht in der Diözese St. Pölten präsentierte Schulamtsleiter Msgr. Karl Schrittwieser: Demnach besuchen von rund 84.000 Schülerinnen und Schülern 75.000 den römisch-katholischen Religionsunterricht. Sogar 40% der Kinder und Jugendlichen mit anderem oder ohne Bekenntnis nehmen am Religionsunterricht teil: „Das ist eine erfreuliche Tatsache“, so Schrittwieser. Weiters besuchen – je nach Jahrgang – 83 bis 86% der Lernenden an berufsbildenden Schulen freiwillig den Religionsunterricht als Freigegenstand.


Bischof Küng verabschiedete 8 Religionslehrer in die Pension und ehrte insgesamt 44 Lehrende zu verschiedenen Dienstjubiläen. Pauline Klauser von den Volksschulen St. Pölten-Stattersdorf und Harland sowie Delilah Utrankah von der Grillparzer-Volksschule in St. Pölten bekamen für besondere Leistungen den Beruftstitel „Studienrätin“ verliehen.